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diese Geberde für jeden Tag, den er für ihre Aufgabe er-forderlich glaubte. Er beschrieb sodann einen langen, mühevollenWeg über Felsen nnd durch Gewässer. Das Alter und die Schwächedes schlummernden und arglosen Mnnro wußte er durch Zeichenanschaulich zu machen, die verstanden werden mußten. Selbst vonDuncans Kräften schien er in seiner Rede keine gar hohe Meinungzu haben: er reckte seine stäche Hand aus und bezeichnet? ihn mitder Benennung „offene Hand," — ein Name, den ihm seine Frei-gebigkeit bei allen befreundeten Stämmen erworben hatte. Dannfolgte eine Darstellung der leichten und zierlichen Bewegungen desCanoe in schreiendem Cvntraste mit den schwankenden Schritteneines müden nnd erschöpften Wanderers. Zum Schlüsse deutete erauf den Skalp des Oneiva, und drang offenbar darauf, eilig auf-znbrechcn, und zwar so, daß keine Spur von ihnen znrückblieb.
Die Mohikaner hörten mit vielem Ernste zu, und man las inihrem Ausdrucke die Wirkung der Rede des Andern. Sie ließe» sichallmählig überzeugen und begleiteten gegen das Ende Hawk-eye'sWorte mit dem gewohnten Ausruf der Einwilligung. Mit einemWorte, Uncas und sein Vater bekehrten sich zu seiner Meinung nndverließen ihre bisher verfochtenen Ansichten mit so viel Bereitwil-ligkeit nnd Offenheit, daß sie in Folge eines solchen Mangels anConseguenz sicher allen politischen Ruf eingcbüßt hätten, wären sieRepräsentanten eines großen civilisirten Volkes gewesen.
Sobald die Sache nun entschieden war, schien der Streit ver-gessen, mit allem was daran hing, ausgenommen seinem Resultate.Ohne umzuschauen, um in den Augen der Zuhörer einen Triumphzu lesen, streckte Hawk-eye seine hohe Gestalt ruhig vor dem er-löschenden Feuer auf die Erde nieder und entschlief.
So gleichsam sich selbst überlassen, benützten die Mohikaner,die sich seither so ausschließlich den Interessen Anderer gewidmethatten, diesen Augenblick für sich selbst. Mit einem Male den Ernstund die Strenge des Indianerhäuptlings ablegend, begann jetzt