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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Ende kein so großer Verstoß: denn zwischen einem Delawnrcn undeinem Mingo ist die Liebe nicht eben groß, gleichviel für wenihre Stämme in einem Kampfe zwischen den Weißen auch streitenmögen. Was das betrifft, obgleich die Oncidas Seiner Majestätdem König dienen, der mein Souverän und Gebieter ist, ich hättemich eben nicht lange bedacht, meinen Wildtödter auf ihn loszu-laffen, wenn er mir in die Quere gekommen wäre."

Das wäre eine Verletzung unserer Verträge und Eures Cha-rakters unwürdig gewesen."

Wenn Einer viel mit einem Volke verkehrt," fuhr Hawk-eyefort,und sie sind ehrlich und er kein Schuft, so werden sie ein-ander zngethan. Es ist wahr, die Arglist der Weißen hat unterdiese Wilden eine solche Verwirrung gebracht, daß man kaum mehrweiß, wer Freund oder Feind ist. So ziehen denn die Huronenund die Oneidas, welche dieselbe oder beinahe dieselbe Sprachereden, einander die Skalpe ab, und die Delawaren sind in Spal-tung unter einander. Einige sind daheim an ihrem Flusse beiihrem großen Versammlungsfencr geblieben und fechten für dieselbeSache, wie die Mingo'S, indeß der größere Theil aus natürlichemHaß gegen die Maqna's in Canada ist: so ist Alles in Unordnung undkein rechter Gang im Kricgführcn! Es liegt jedoch nicht in der Art derRothhäutc, mit jedem Kunstgriff der Politik die Farbe zu wechseln, unddarum gleicht die Freundschaft zwischen einem Mohikaner und einemMingo so ziemlich der Neigung eines Weißen zu der Schlange."

Es thnt mir wehe, dies zu hören: ich hatte geglaubt, dieEingebornen, die innerhalb unserer Gränzen wohnen, hätten unszu gerecht und zu gutgesinnt gefunden, als daß sie nicht unsereSache ganz zu der ihrigen machten."

Nun, ich meine, es sey doch natürlich, daß man den eignenStreit vor dem fremden auskämpfc. Ich für mein Theil liebe dieGerechtigkeit und will deshalb nicht sagen, ich hasse einen Mingo,das würoe sich weder für meine Farbe noch für meine Religio»