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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
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englisch-amerikanischen Heers. Sobald das Abzugssignal gegebenwar, gewahrte man alle Zeichen eines übereilten, gezwungenen Ab-marsches. Finstern Blickes warfen die Soldaten ihre ungeladenenFeuerrohre auf die Schulter, und als sie in ihre Reihen traten,sah man wohl, daß ihr Blut durch den so lange geleisteten Wider-stand erhitzt war, und sie blos nach einer Gelegenheit verlangten,einen Schimpf zu rächen, der ihren Stolz immer noch verletzte, sosehr er auch unter den gewöhnlichen Formen militärischer Etiguetteverdeckt worden war. Weiber und Kinder liefen hin und her, theilsdie spärlichen Reste des Gepäckes tragend, theils in den Reihender Soldaten die Gesichter derjenigen suchend, von denen sie Schutzund Schirm erwarteten.

Munro erschien festen Antlitzes, aber niedergeschlagen, in derMitte seiner schweigenden Truppen. Offenbar hatte dieser uner-wartete Schlag sein Herz hart getroffen, obgleich er sich anstrengte,sein Unglück als Mann zu tragen.

Duncan war tief bewegt von dem ruhigen und doch so ein-dringlichen Gram, der aus seiner Miene sprach. Er hatte seineeigene Pflicht erfüllt und eilte jetzt an die Seite des alten Mannes,um ihm seine Dienste anzubieten.

Meine Töchter!" war der kurze, aber bedeutungsvolle Bescheid.

Gott des Himmels! Sind noch keine Vorkehrungen fürsie getroffen?"

Heute bin ich blos Soldat, Major Heyward!" sprach derVeteran.Alle, die Sie hier sehen, wollen ebenso meine Kin-der seyn!"

Dunean hatte genug gehört. Ohne einen Augenblick der jetztso kostbaren Zeit zu verlieren, eilte er nach der Wohnung desKommandanten, um die Schwestern aufzusuchen. Er, fand sie aufder Schwelle des nieder» Gebäudes zur Abreise bereit und um-geben von einem Haufen weinender und jammernder Weiber, welchesich gleichsam insiinktmäßig hier versammelt hatten, wo sie am