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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Zimmer führte, wo man ihre Gegenwart nicht länger wünschte.Munro schritt, statt den jungen Mann nach dem Ergebnis seinerSendung zu fragen, einige Augenblicke in dem Zimmer ans undnieder, die Hände auf dem Rücken und das Haupt zu Boden ge-kehrt, als ob er in tiefes Nachdenken versunken wäre. Endlich er-hob er seine Augen, die in dem Ausdruck väterlicher Zärtlichkeiterglänzten, und rief:

's sind 'n paar köstliche Mädchen, Heyward, aus die sich einVater was zu Gute thun darf."

Sie wollen, hoffe ich, gewiß nicht erst meine Meinung überIhre Töchter kennen lernen, Obrist Munro?"

's ist wahr. Junge, ja," unterbrach ihn der ungeduldige Alte.Sie wollten mir Ihr Herz am Tage Ihrer Ankunft umständlicherOffnen, und ich glaubte, es zieme sich für einen alten Soldatenmicht, von Hochzeitfreuden und Hochzeitscherzen zu sprechen, wenndie Feinde seines Königs sich als ungebetene Gäste bei dein Festesinstnden könnten! Aber es war Unrecht von mir, Duncan! Junge,'s war Unrecht und ich bin jetzt bereit zu vernehmen, was Siernir zu sagen haben."

So viel Freude mir Ihre Versicherung macht, theuersterHerr, so habe ich Ihnen jetzt eine Botschaft von Montcalm"

Laßt den Franzmann mit seinem ganzen Heere zum Teufelgehen!" rief der ungestüme Veteran.Er ist noch nicht Meistervon William Henry, und soll es auch nie werden, wofern Webbseine Schuldigkeit thut. Nein, Sir, dem Himmel sey Dank, wirsind noch nicht so in der Klemme, daß Munro nicht einen Augen-blick seinen häuslichen Angelegenheiten widmen könnte. Ihre Mut-ter war das einzige Kind meines Busenfreundes, Duncan, und ichwill Sie jetzt anhören, wenn auch alle Ritter von St. Louis vordem Ausfallthor stünden mit ihren, französischen Heiligen an derSpitze, und ein Wörtchen mit mir sprechen wollten. Ein saubererRitterorden, den man mit Zuckertonnen kaufen kann, und dann