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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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flüsternden Laut sein Ohr nicht vernommen hätte. Endlich mischte»sich die melancholischen Töne eines Waldvogels mit dem klagendenGeschrei der Eule; seine müden Angen suchten noch hin und wie-der das funkelnde Licht der Sterne, und dann war ihm, als säheer sie noch durch seine geschlossenen Augenlieder. In Augenblickenflüchtigen Erwachens hielt er einen Busch für seinen Mitwächter;sein Kopf sank aber bald wieder auf die Schulter und diese suchte ihrer-seits auf der Erde eine Stütze; endlich erschlaffte seine ganze Ge-stalt und der junge Mann verfiel in einen tiefen Schlaf; er träumte,er sey ein Ritter alter Zeit, der seine mitternächtliche Wache vordein Zelte einer befreiten Prinzessin halte, deren Gunst er durcheinen solchen Beweis der Aufopferung und Wachsamkeit zu gewin-nen hoffe.

Wie lange der erschöpfte Duncan in diesem Zustande der Be-wußtlosigkeit lag, wußte er selbst nicht zu sagen. Seine Schlummer-gestchte waren aber lange schon vorüber, als ihn ein leichter Schlagauf die Schulter weckte. Aufgeschreckt durch diese Mahnung, spranger empor mit der verworrenen Erinnerung an die Pflicht, die er fickzu Anfang der Nacht aufcrlegt hatte.

Wer da?" fragte er, nach der Stelle greifend, wo sonst seinDegen hing.Sprich! Freund oder Feind?"

Freund," erwiederte die leise Stimme Chingachgook's, welcherauf den Lichtkörper deutete, der seinen milden Schimmer durchdie Oeffnung der Bäume gerade ans ihren Bivonac ergoß, und i»seinem gebrochenen Englisch fortfuhr:Mond kommt und weißen

Mannes Fort weit weit entfernt. Zeit zum Aufbruch, wenn Schlafbeide Augen des Franzmanns schließt!"

Du hast Recht, rufe Deine Freunde auf und sattelt diePferde, während ich meine Begleiterinnen für den Marsch vor-bereite."

Wir wachen, Duncan," sparch Alice mit ihrer sanften Silber-stimme, innerhalb des Gebäudes,und fühlen uns nach einem so