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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Dreizehntes Kapitel.

Ich suche einen nähern Weg.

Parnell.

Der Weg, welchen Hawk-eye einschlug, führte quer über diesandigen, hier und da von Thälern und Wellungen der Hügeldurchschnittenen Ebenen, über welche sie am Morgen desselben Tagesunter Magua's Führung gekommen waren. Die Sonne war jetzttief gegen die entfernten Berge gefallen, und da ihr Weg durchdie endlosen Waldräume ging, so war die Hitze jetzt nicht mehr sodrückend. Ihre Reise ging also rascher von Statten, und langevor Einbruch der Dämmerung hatten sie eine gute, obwohl be-schwerliche Strecke ihres Heimweges zurückgelegt. Der Jägerschien, wie der Wilde, dessen Stelle er eingenommen hatte,auf geheime Merkzeichen in der Wildniß mit einer Art von In-stinkt zu achten, ließ selten von seiner Eile nach und hielt niemalsan, um mit sich zu Rathe zu gehen. Ein schneller Blick im Vor-übergehen ans das Moos an den Bäumen, auf die niedergehendeSonne, auf den Lauf der zahlreichen Gewässer, reichte hin, ihmGewißheit zu geben, daß er auf dem rechten Wege sey, ohne ihmirgend einen Zweifel darüber zu lassen. Mittlerweile begann der Waldseine Farbe zu wechseln, und das lebhafte Grün, das seine Lanb-gewölbe verschönert hatte, verlor sich in das dunklere Licht, welchesden Einbruch der Nacht zu verkündigen Pflegt.

Während die Angen der Schwestern zwischen den Bäumendurch in die goldene Strahlcnflut blickten, die einen glänzenden Hofum die Sonne bildete und eine längs den Hügeln im Westen anf-gethürmte Wolkenmasse bald hier und dort mit Purpnrstrcifen durch-zog, bald mit einem schmalen Saume des glänzendsten Goldgelbbegränzte, wandte sich Hawk-eye plötzlich und sprach, indem er aufden vrachtvollcn Himmel wies:

Dies ist das Zeichen für den Menschen, die Nahrung und RuheDer letzte Mohikan. 11