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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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ruhte, um sein Korn zu essen? Wer füllte die Gebüsche mit den kriechen-den Feinden? Wer zog sein Messer? Wessen Zunge war Frieden, indessein Herz die Farbe des Blutes hatte ? Sagte Magna, daß das Beilnicht mehr in der Erde sep, und daß seine Hand es ausgcgraben habe?"

Duncan schwieg, weil er seinem Ankläger nicht damit antwortenwollte, daß er ihn an seinen Berrath erinnerte, und oerschmähte es,eine Enischuldigung oorzubringen, um Jenes Ilnmuth zu besänftigen.Magna schien auchzufrieden, den Streit, so wie jede andere Unter-haltung beruhen zu lassen: denn ersehnte sich wieder an den Baum,von dem ihn nur augenblickliche Aufregung entfernt hatte. Aberder Ruf In lonxue Oai-abino! erneuerte sich, sobald die ungeduldigenWilden bemerkten, daß die kurze Unterhaltung abgebrochen war.

Ihr hört," sprach Magna mit verstockter Gleichgültigkeit,dierothcn Huronen rufen nach dem Leben derlangen Büchse," oderwollen sie das Blut derer, die ihn verborgen halten!

Er ist fort ist entronnen; er ist zu weit fort, als daß sieihn erreichen könnten."

Renard lächelte mit stolzer Verachtung, indem er antwortete:Wenn der weiße Mann stirbt, so denkt er, er ist im Frieden, aberdie rothen Männer wissen selbst die Geister ihrer Feinde zu quälen.Wo ist seine Leiche? Laß die Huronen seinen Skalp sehen!"

Cr ist nicht todt, er ist entronnen."

Magna schüttelte ungläubig den Kopf.

Ist er ein Vogel, nm seine Schwingen anSzubreiten, oder einFisch, nm ohne Luft zu schwimmen? Der weiße Häuptling liest insemen Büchern und hält die Huronen für Thoren?"

Obgleich kein Fisch, kann dochdie lange Büchse" schwimmen.Er schwamm den Strom hinab, als alles Pulver verschossen und dieAuge» der Huronen hinter einer Wolke waren."

Und warum blieb der weiße Häuptling zurück?" fragte derimmer noch ungläubige Indianer. Ist er ein Stein, der zu Bodensinkt, oder brennt der Skalp ihm auf dem Kopfe?"