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auf die erhitzte Einbildungskraft Hcywards, wie ein fieberhafterTraum. Obwohl alle Bilder und Vorfälle, von denen er Zeugegewesen war, sich seinem Gedächtnisse tief eingeprägt hatten, fieles ihm doch schwer, sich von ihrer Wirklichkeit zu überzeugen.Ungewiß über das Schicksal derer, die sich der reißenden Strömunganvertraut hatten, lauschte er Anfangs auf jedes Zeichen, jedenLaut, der den guten oder schlechten Erfolg ihres gewagten Unter-nehmens verkünden würde. Aber er lauschte vergeblich: mit llncaswar jede Spur von den Abenteurern verschwunden, und er blieb ingänzlicher Ungewißheit über ihr Schicksal.
In diesem Augenblicke peinlichen Zweifels zögerte Duncan nichtlange, um sich zu blicken, ohne innerhalb des schützenden Fel-sen zu bleiben, was kaum noch für seine Sicherheit so nothwcndiggeschienen hatte. Jede Anstrengung jedoch, irgend eine Spur derAnnäherung ihrer verborgenen Feinde zu entdecken, blieb eben sofruchtlos als die Nachforschung nach seinen' früheren Begleitern.Die bewaldeten Ufer des Flusses schienen wieder von Allem ver-lassen, was thierischcs Leben athmete. Der Aufruhr, welcher ebennoch durch die Laubgewölbe des Waldes widerhallte, war vorüberund das Rauschen der Wasser, durch den Luftzug verstärkt oder ge-mindert, ertönte in unvermischter natürlicher Lieblichkeit. Ein Fisch-geier , welcher ans dem obersten Zweige einer abgestorbenen Fichte einentfernter Zuschauer des Kampfes gewesen war, schoß jetzt von seinemhohey, rauhen Sitze herab und schwebte in weiten Kreisen überseiner Beute, während eine Elster, deren kreischende Stimme durchdas noch heischcre Geschrei der Wilden übertönt worden war, wiederihre unharmonische Kehle zu öffnen wagte, als wäre sie von neuemim ungestörten Besitze ihres öden Waldgebiets. Duncan schöpfte ausdieser natürlichen Begleitung der Einsamkeit wieder einige Hoffnungund begann alle seine Geisteskraft zu neuen Anstrengungen aufzu-Lieten, mit neuerwachendem Vertrauen auf Erfolg.
„Die Huronen lassen sich nicht sehen," sprach er zu David,