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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
81
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raschen Lauf, aber das Eanoe war auf seinen dunkeln Wassern nir-gends zu sehen. Schau fing er an zu glauben, der Kundschafterhabe sie im Stich gelassen, als aus dem Felsen unter ihm einFlammenstrom hervordrang und ein wildes Geheul, mit einen, Angst-gestöhn vermischt, verkündete, daß der Todesbote, aus der verderb-lichen Waffe Hawk-ehe's entsendet, sein Lpfer gefunden habe. Beidiesem leichten Verlust zogen sich die Angreifenden plötzlich zurück,und Alles ward allmählig wieder so still, wie es vor dem plötzlichenAnfall gewesen war.

Dunean benützte den günstigen Augenblick, zu Gamut zu eilenund ihn in den Schutz der schmalen Felsenspalte zu tragen, der dieSchwestern beschirmte. In der nächsten Minute war die ganzeTruppe auf diesem Punkte theilweiser Sicherheit versammelt.

Der arme Schelm hat seinen Skalp gerettet," sprach Hawk-eye,indem er kaltblütig mit der Hand über Davids Kopf fuhr,aberes ist ein Beweis, daß ein Mensch mit einer zu langen Zunge aufdie Welt kommen kann. Es war eine Tollheit, auf einem nack-ten Felsen den wüthenden Wilden sechs Fuß Fleisch und Blut zuzeigen. Ich wundere mich nur, daß er mit dem Leben davon ge-kommen ist."

Ist er nicht todt?" fragte Cora mit einer Stimme, derenschwache Töne verriethen, wie mächtig in ihr natürliches Entsetzenmit angenommener Festigkeit kämpften.

Können wir dem unglücklichen Manne etwas helfen?"

Nein, nein! es ist noch Leben in ihm, und wenn er eineWeile geschlummert hat, wird er wieder zu sich kommen und inZukunft desto klüger sehn, bis sein letztes Ständlein einmal wirklichschlägt/r antwortete Hawk-epe, einen zweiten Seitenblick auf denunempfindlichen Körper werfend, während er sein Gewehr mit be-wundernswürdiger Gewandtheit wieder lud.Bring' ihn hinein,Uncas, und leg' ihn auf den Sassafras. Je länger sein Schläfchendauert, desto besser ist'S für ihn: ich zweifle, ob ein Gestell, wieDer letzte Mohikmi. 6