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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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standen, lag noch im Schatten. Außer den Tönen, welche die her-abflürzenden Wasser hervorbrachten, und einem gelegentlichen Luftstoß,der an ihnen vorüber fuhr, war d.'e Scene noch so ruhig, als Nachtund Finstcrniß sie machen konnten. Vergeblich waren Aller Augenauf die entgegengesetzten Ufer gerichtet, um einige Lebenszeichen zusuchen, welche die Ursache der vernommenen Unterbrechung erklärenkonnten. Aber ihre ängstlich forschenden Blicke täuschte das trüge-rische Licht, oder fielen sie blos auf nackten Felsen und hohen, un-beweglichen Bäumen.

Hier ist nichts zu sehen als das Dunkel und die Ruhe einer lieb-lichen Nacht," flüsterte Duncan.Wie sehr würden wir in jedem andernAugenblick eine solche Scene in ihrer athemloscn Einsamkeit bewun-dern, Cvra! Stellen Sie sich vor, Sie w'ren in Sicherheit unddas, was jetzt vielleicht Ihren Schrecken vermehrt, dürfte vielleichtIhren Genuß erhöhen!"

Horcht!" unterbrach Alice.

Die Aufforderung war unnöthig. Noch einmal erscholl der-selbe Laut, als ob er aus dem Flußbette käme und aus den engenKlüften der Klippen brechend durch die Wälder in entfernten unddahin sterbenden Cadenzen fortwogte.

Kann einer," fragte Hawk-eye, als sich das letzte Echo inden Wäldern verlor,einem solchen Ton einen Namen geben, sospreche er: ich für meinen Theil glaube, daß er nicht der Erde an-gehört."

Hier ist Jemand, der euch enttäuschen kann," sprach Duncan:mir ist der Ton recht wohl bekannt, oft Hab ich ihn auf demSchlachtfeld gehört, und in Lagen, die sich im Soldatenleben nichtselten wiederholen. Es ist der schreckliche Angstschrei eines Pferde»in dem Todeskampf, oft durch Schmerz, zuweilen durch Angstihm ausgepreßt. Mein Pferd ist entweder in den Krallen derBestien des Waldes, oder sieht es die Gefahr, ohne ihr entrinne»zu können. Der Ton konnte mich täuschen, so lange ich in der