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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Weise Rain» zu geben, die von den lauernden Feinden weniger ge-hört werden konnte.Ihr seyd so weit von der Fährte, als ein Hund,wenn der Horican zwischen ihm und dem Wilde liegt! William Henry,Mann! Wenn ihr Freunde des Königs seyd, nnd ein Geschäft beidem Heere habt, so thätet ihr besser, am Flusse hinab nach Edwardzu gehen, und eure Sache Webb vorzulegen, der dort liegen bleibt,statt in die Engpässe vorzudringen und den frechen Franzmann überde» Champlain in sein Nest znrückzutreibcn."

Ehe der Fremde ans diesen unerwarteten Vorschlag etwas er-wiedern konnte, sprengte ein anderer Reiter durch das nahe Gebüschsein Roß auf den Pfad, seinem Begleiter gegenüber.

Wie weit mögen wir denn von Fort Edward seyn?" fragteder neue Sprecher.Den Platz, nach dem ihr uns weiset, verließenwir diesen Morgen und unsre Bestimmung geht nach der Quelledes Sees."

Dann müßt Ihr euern Gesichtssinn früher als den Weg ver-loren haben: der Weg über den Trageplatz ist gute zwei Ruthen breitausgehauen und eine so breite Straße, denk' ich, als irgend einein London, oder selbst vor dem Königsvalast."

Wir wollen uns jetzt nicht über die Vortrefflichkeit des Wegesstreiten," versetzte Heyward lächelnd: denn er war es, wie derLeser bereits entnommen haben wird.Es ist genug, wenn ich euchsage, daß wir uns einem indianischen Führer anvertrauten, dep unseinen nähern, wiewohl geheimeren Weg führen wollte, und daß wirdurch seine vermeintliche Ortskenntnis; getäuscht worden sind. Miteinem Wort: wir wissen nicht, wo wir uns befinden."

Ein Indianer in den Wäldern verirrt!" sprach der Kundschafter,bedenklich den Kopf schüttelnd;wenn die Sonne auf die Baumgipfelbrennt, und die Ströme ihre Bette füllen, und das Moos an jedemBaume ihm sagen muß, in welcher Richtung der Nordstern in näch-ster Nacht leuchten wird, wenn die Wälder voll von Fährten des Wildssind, welche zu den Strömen führen, Punkte, die Jedermann kennt!