IIl. Recensioncn.
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heit, That, Kraft gewonnen, und die Leichtig-keit , den Fluß an Silben, Reimen, Seufzern undTönen, die Klarheit und gleichsam den Guß derKindes- und Bruderliebe mit ihm gemein. Siewerden also in ihrem Kreise nicht ohne Nutzen bleiben.
Bekannt ists, daß Lavatcrs Muse sich von dengeistlichen Schwestern ihrer Art, insonderheit anMenschlichkeit unterscheide, daß sie sich aufder cin.n Seite von der trockenen, kalten, hölzernenBuchstaben- und Formularsprache so entferne, alsaus der andern Seite von den vcrschloßncn, dun-keln, trübseligen Gefühlen der Mystik. Men-schen sollen wir werden, Söhne Gottes in seinemErstgebohrnen, unserm Bruder, Christus. Ein-falt, Liebe, Klarheit, Freude, allgemeineDemuth und Aufopferung, wodurch Er Weise,Fromme und Selbstgerechte so unendlich übertras,und den Weg des Sohnes Gottes ging, ^ desMenschen für alle Menschen, soll auchunser Weg scyn. Aus beide» Seiten ist Pharisäis-mus an Lehren und Gefühlen: in der Mitte ist
Christus Lehre und Beispiel. — Auf diesem Wegesuchen sich Lavaters Lieder zu halten; und wiesehr sic dadurch als Lieder und christliche Lie-der gewinnen, braucht keines Beweises. Probenmögen scyn für den Leser, der sich davon selbst über-führen will, der Lob ge sang S. >. der da be-ginnet : S. 65. an die nahe Gottheit: S 149.Bitten: S. ri 3 . Gott die Liebe: S. i«2.Christus ^auf einer offnen Höhe zu singen:S. > 17. d a s Licht —