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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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ältere deutsche Dichter.

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gedünkt hatte. Er zweifelt, er warnt; aber dennochhofft er und ermuntert. Wie viel Gutes hofft ervom Volk, wenn es gut gelehrt und geführt wür-de! wie ermuntert er durch das Vorbild der Hel-den, selbst neuer Secten in ihkcm ersten Eifer,z. B. der WaldeN'er, und Wiedertäufer! Nuralles, wie er M.ynt, hat seine Zeit undStunde; die müsste Man befördern helfe» , st»vorbereitend herbeifühteN; nicht aber sie übereilen.

Und hierin» bin ich ganz seines Glaubens.Wenn ein Kind den eingesponneneN Wurm zu frühaus seinem Grabe erwecken will, ehe diesen dieFrühlingssonne selbst ruft, so schadet cs ihm, undMacht sein Wiederaufleben schwer - oder unmöglich.So liegen, so r-iken wir im Schooße der ZcitcmNicht mit Monaten, sondern mit Zahrbundertenwird die edelste Frucht der Erde - der MenschlicheVerstand in seinen allgemeinsten, größesten Wir-kungen reif; dann aber, Nach der großen Analogieder Dinge, dränget er sich ans Licht; nichts ausder Welt- dtc MNtter selbst, kamt ihn nicht zu-tückhalteN.

Fast biNteb jedem Gespräch Andrea's siel mireine Reibe Gedanken ein - die ein EommeNtat hat-ten werden mögen; bald für - bald gegen seine Mey-Nungr Ich habt aber dein Leset batintt nicht vor-greisen wollen - weil ich keine edlere Frucht des Le-sens kcNiic - als daß es zu eignen Gedankentklzet. Und 0 wie weit haben uns die seitdem bei-nahe verflossenen zwei Jahrhunderte gefördert! Wie

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