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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
Entstehung
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igg !I. Andenken an einige

beiden Hälften scheinet:so ging der Bischof Annovor Gott und vor Menschen.

Im ReichSpallast seine Lugend solche wak,^daß ihm das Reich ganz untersaß;beim Gottesdienst in den Geberdenwar er als wenn er ein Engel war'.

Seine Ehr' erhielt' er zu beider Seit,und ward zu den ersten Herren gezählt.

Seine Gut' erkannte viel und mancher Mann;Vernehmt, wie seine Sitten waren gerhan.

Offen waren seine Worte ;

für die Wahrheit er niemand furchte.

Als ein Löwe saß er yor den Fürsten,als ein Lamm ging er unter den Dürft'gen;den Dummen war er scharf,den Guten war er sanft;

Waisen und Wittwen,die tobeten hoch seine Sitten.

Seine Predigten und sein Ablaß,

Niemand, könnt' sie thun baß;

Selig stund die Köllnische Welt,da sie solches Bischofs war werth.

Wenn jedermann des Nachts schlief, stund er auf,besuchte die Kirchen und Armen mit seiner Gabe,that Werke der Müdthatigkcit, daß er ein Vateraller Waisen heißen konnte. Desgleichen stand esim ganzen Wiche wohl, da er des Gerichts pflegteund den jungen Heinrich erzog. Auswärtige Königesandten ihm darüber Geschenke, von denen jer zuGottes Lobe vier Münster crbauete;