184 II. Andenken an einige
van jeher erzeigt hat. Ich habe den Anfang desGedichts angeführt, und mag ihm bei Otfried nichtfolgen. Dagegen folge ich gern dem bessern Siegs-liede gegen die N 0 rmanner, dessen Anfangich auch bereits angezogen habe. *) Gleich nach demAnklange desselben wendet sich der Dichter mit herz-licher Thcilnehmung auf seines Königs Leben:
Kind ward er Valeries;das ward ihm sehr bös';
Gorr holl' ihn hervor,ging selbst ihm vor.
Gab ihm tngendliche,edele Diener,
Stuhl hier kn Franken,deß brauch' er lange.
Der Dichter .nimmt Theil daran, wie er mit seinemBruder Karlomann ohne Trug getheilet, und dadas geendet war, wollte Gott ihn versuchen,
ob er Arbeitenlang' mochte dulden,ließ Heiden - Männerüber ihn kommen,daß Frankenmannerihnen dienen mußten.
Außer Schiller D. ll. ist es in den Gedichtenvon Gemmingen, den Volksliedern undsonst zu finden.