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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 13 (1821) Nachlese
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4 Vvrcrinncrung.

Geist nichts schöner, als eine reine Theorie, wor-über es auch scyn möge. Es würde mich freuen,wenn ich diese befördert hätte; wer aber darüberucthcilen will, mnß den Stand der Sachekennen, das ist, er muß außer den alten , auch dieSchriften der französischen und deutschen Theoristen,insonderheit Breilingers, Bodmers, Lessings überdiese Materie gelesen haben. Ein neugebornes Kindmag sprechen, worüber es will; nur über Sachen,die eine Geschichte menschlicher Gedanken voraus-setzcn, sollte es nicht absprechen wollen und abspre-chen dürfen. Der Abschnitt über die Dichtung istseit der Zeit in einigen Heynischen Aufsätzendurch Belege der schönsten, d. i. der griechischenMythologie sehr glücklich erläutert worden; daher bin ^ich in ihm nur kurz gewesen.

Weimar, den 28. August 1787.