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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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endlich überlegen gewesen. Jaafs Einsicht hatte nnter dein Fluchgelitten, der so allgemein den afrikanischen Geist, wie wir densel-ben früher unter uns kannten, geschwächt zu haben scheint, wäh-rend der seines Gefährten stets viel von dem Hochstnn einer groß-artigen Natur besessen hatte, wenn sie unter dem Einflüsse einerungezügelte», wenn auch wilden Freiheit dem angeborenen Wirkenüberlassen bleibt.

Dies waren die Charaktere der beiden außerordentlichen Män-ner, denen wir nunmehr entgegen gingen. Als wir aus dem Ra-sen anlangten, kamen sie langsamen Schritts auf die Piazza zuund hatten bereits das Gesträuch erreicht, welches sich unmittelbarum sie her zieht und seine Wohlgcrüche bis nach dem Haus ent-sendet. Der Indianer ging, wie es seinem Charakter und Rangeziemte, voran, denn Jaas hatte seine Jahre und die Nachsicht, dieihm zu Theil wurde, nie so weit mißbraucht, um seine Stellungzu vergessen. Er war als Sklave geboren worden, hatte als Sklavegelebt und wollte als Sklave sterben dies noch obendrein demEmancipationsgesetz zum Trotz, welches ihn thatsächlich freigespro-chen, als er noch lange nicht sein hundertstes Jahr erreicht hatte.Man erzählte mir, als mein Vater ihm mittheilte, er und seineNachkommenschaft, die sehr zahlreich war, seyen jetzt frei und könn-ten hingehen, wohin sie wollten, habe sich der alte Schwarze sehrunzufrieden geberdet.Wozu dies Alles gut, Master Malbone?"brummte er.Warum Einen nicht gehen lassen? Nigger seyn Nig-ger und weiß Gentlein' seyn weiß Gentlem'. Ich sehe jetzt nirvoraus als Schand und Armuth für mein Nachwuchs! Wir hab'immer gewcs' Geutlcm's Nigger, und warum will man uns nichtlassen seyn Gentlem's Nigger, so lang als wir mög'? Der alteSus hab' Freiheit all' sein Leben, und was hat er Gut's damit?Nir, als daß er seyn arm' roth' Wilder und kann nie seyn wasmehr. Wenn er seyn könnt' Gentlem's Wilder, sag' ich ihm, das