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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
Entstehung
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Siebenundzwanzigstes Kapitel.

Und unterm Antlitz, Sommerträumen gleich.

Sind regungslos die Liptzen, klar die WangenIndeß im Herz ein Sturmwind schläft von Stolz,Haß, Liebe, Leid und Hoffen nur kein Bangen.

HaNcck.

Das einzige Auffallende, was zugleich mit dem hohen Alter desIndianers und des Negers in Verbindung stand, war der Umstand, daßsie fast ein Jahrhundert mit einander in Abenteuern und Freundschaftverlebt hatten. Ich sage, Freundschaft, denn der Ausdruck ist durchausnicht unpassend zu Bezeichnung des Gefühls, welches die beiden Greiseaneinander fesselte, obschvn ihre Charaktere so himmelweit verschiedenwaren. Während der Indianer alle die hohen, männlichen Eigen-schaften eines Kriegers aus den Wäldern oder eines Häuptlingsbesaß, der nie einen Größeren über stch anerkannt hatte, barg derandere nothwendig viele von den Tücken eines sklavischen Zustandes,die bitteren Folgen der Herabwürdigung seiner Kaste, in stch. ZumGlück waren beide sehr mäßig eine Tugend, die man bei denRothhäuten, wenn sie unter den Weißen wohnen, nicht gerade alleTage, obschon viel häufiger als bei den Schwarzen trifft. Sus-quesus war übrigens ein geborner Onondago der Abkömmlingeines Stammes, der stch durch seine Nüchternheit auszeichnetund hatte sein ganzes Leben über nie ein berauschendes Getränk