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„Wir haben doch Gouverneure und Herren zu Albany, Sir?"
„Ja wohl haben wir Gouverneure zu Albany, aber geradediese sind die schlimmsten Knechte! Seit dem Auftauchen dieses höl-lischen Geistes ist freilich die Zeit dahin, daß eine klare, männliche,energische und grnndsatzfeste Proclamation, vom Gouverneur diesesStaats erlassen, allein hingereicht hätte, alle bessern Gefühle desGemeinwesens zu wecken und dem gegenwärtigen Unfug zu steuern;immerhin aber wäre Einiges dadurch erzielt worden — doch auchdiese kleine Huldigung, dem Rechte gegenüber, wurde uns ver-weigert. Auch sehe ich keiner Aenderung entgegen, bis wirdiese doppelt destillirtcn Patrioten fallen lassen und bei der Be-setzung wichtiger Aemter wieder zu den altmodischen Gentle-men mit ihren gediegenen Grundsätzen greifen. Der Himmelbewahre mich vor den ertratngendhasten, patriotischen und er-leuchteten Bürgern, denn von diesen ist noch nie etwas Gutesausgegangen."
„Es ist, denke ich, das klügste, Sir, wir halten uns daraufgefaßt, das Schlimmste über uns ergehen zu lassen, denn wir findin unsern Institutionen bei dem Rcaktionspunkt angelangt. MeineDrehpistole ist immer mit gutem Zündkraut versehen, und bei sol-cher Vorsorge hoffe ich, wenigstens nicht lebendig verbrannt zuwerden."
Nachdem wir uns noch eine Weile länger unterhalten hatten,trennten wir uns und suchten unsere Pfühle; auch kann ich sagen,daß ich in meinem ganzen Leben nie so trefflich geschlafen hatte,wie in jener Nacht. Wenn ich auch um meine Habe kam, so wares andern schon eben so ergangen, ohne baß sie sich darüber zuTode grämten — und warum sollte ich mich nicht darein findenkönnen? Allerdings waren jene andern hauptsächlich Opfer soge-nannter Tyrannen, zum Theil aber doch auch solche, welche durch denPöbel ihre Habe verloren hatten. So zum Beispiel gericthen inFrankreich Tausende an den Bettelstab durch die politischen Con-