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fand mich im Nu an ihrer Seite. Ich glaube, daß das Mädchen,nun ihre Absicht so weit gelungen war, auf den Sitz niedersank,weil sie nicht mehr zu stehen vermochte.
„Oh, Mr. Hugh!" rief ste mit einem so natürlichen Ausdrückevon Bekümmerniß in ihrem Gesichte, wie man ihn an ihr sonstnicht zu sehen gewöhnt war. „Sen — mein armer Bruder Sen!Was habe ich gethan! Was habe ich gethan!"
„Wollt Ihr mir offen einige Fragen beantworten, Miß Oppor-tunity? Ich gebe Euch mein Wort darauf, daß Eure Erwiederungennie zu Eurem oder der Enrigen Nachtheil benützt werden sollen.Es handelt sich um eine sehr ernstliche Angelegenheit, die ohneallen Rückhalt besprochen werden sollte."
„Euch will ich auf Alles antworten — auf jede Frage, dieIhr mir vorlegen mögt, selbst wenn ich dabei schamroth werdenmüßte. Aber," fügte sie bei, indem sie ihre Hand vertraulich, umnicht zu sagen, zärtlich auf meinen Arm legte — „warum müssenwir für einander Mister Hugh und Miß Oppvrtunity seyn, nach-dem wir so lange Hugh und Op gewesen sind? Nennt mich wiederOp, und ich werde die Ueberzeugung daraus gewinnen, daß dieEhre meiner Familie und die Wohlfahrt des armen Sen unter derObhut eines treuen Freundes sind."
„Niemand kann hiczu bereitwilliger seyn, als ich, meine theureOp, und ich werde recht gerne wieder Euer Hugh. Ihr seyd übri-gens doch von Allem unterrichtet, was vorgegangen ist?"
„Ja — ja wohl; die furchtbare Kunde ist bis zu uns gelangt,und die Mutter ließ mir keinen Augenblick Ruhe, bis ich mich wiederHinausstahl, um mit Euch zu sprechen."
„Wieder? — so war also Eure Mutter von dem Besuch derletzten Nacht unterrichtet?"
„Ja, ja — sie weiß Alles und hat mir dazu gerathen."
„Eure Mutter ist eine sehr gedankenvolle und kluge Frau,"entgegnete ich, in meine Lippen beißend, „und ich muß erst hinten-