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angenommen. Mit einem Worte, die Uebertreibungen und die fal-schen Grundsätze der religiösen Fanatiker Amerikas, welche wäh-rend des siebenzchnten Jahrhunderts Heren verbrannten, Quäckerhängten und alle znr Hölle verdammten, bis auf die wenigen Aus-erwählten, nehmen jetzt ihren natürlichen Gang und jagen auf dasoffene Ziel des Unglaubens los. Ebenso wird es auch mit denMißbräuchen 'der politischen Freiheit ergehen, die nothwendig znmDespotismus führen müssen, wenn ihnen nicht in Zeiten Einhaltgethan wird. Sie liegen freilich nicht in dem „Geist der Insti-tutionen," sondern in der Tendenz der menschlichen Natur und ste-hen in einem engen Zusammenhang mit einem Zustande, in wel-chem man von dem Recht abgehen will, um das Unrecht zu un-terstützen.
Wie ich fand, war Mr. Warren ein populärer Prediger,obschon seine Seele im Allgemeinen keiner sehr besondern Gunstsich erfreuen durfte. Ein provinzielles, von Vorurtheilen befange-nes Volk, hegte natürlich einen Widerwillen gegen Alles, wasmit seinen Ansichten und Gewohnheiten nicht im Einklang stund,und die einfache Thatsache, daß er zu einer Kirche gehörte, welcheBischöfe besaß, galt an sich schon als ein Beweis, daß seine Ge-meinde es mit der Aristokratie und den privilegirten Classen hielt.Allerdings hat fast jede andere Sekte im Land auch ihre kirchlichenWürden, die unter der Bezeichnung von Geistlichen, Nettesten undDiaconen bekannt sind — ein Borwurf also, der eben so gut aufsie selbst anwendbar ist; aber sie besitzen keine Bischöfe, undin derartigen Fällen nimmt man nicht an dem, was man selbstnicht hat, sondern an dem, was Andere habe», Anstoß. Aber trotzdieser Hindernisse, welche der Popularität so sehr im Wege stehen,erfreute sich doch Mr. Warren der Achtung seiner ganzen Umge-bung, und so sonderbar es auch scheinen mag, that ihm hierin derUmstand keinen Abtrag, daß von der ganzen Geistlichkeit i» derGegend er allein es gewagt hatte, den um sich greifenden Geist der