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wartete Ergebniß ihrer eigenenen Handlungsweise kannte sie wohlzu Verzweiflung treiben.
Ich dachte noch immer über diese Dinge nach, als mich meineGroßmutter zu sich rufen ließ. Sie befand sich in ihrem Anklei-dezimmer und war von den vier Mädchen umgeben, auf derenlieblichen Gesichtern sich ein interessantes Gemisch von Schreckenund Neugierde ausdrückte. Mary allein war in ihrer regelmäßigenToilette, während die Andern mit instinktartigcr Koketterie sich ineiner Weise eingehüllt hatten, daß sie sich schöner als je ausnahmen.Was meine liebe Großmutter betraf, so hatte sie zwar schon er-fahren, daß für das Haus nichts mehr zu besorgen stand; indeßfühlte sie doch ein unbestimmtes Verlangen, mich zu sehen, und eskonnte dies unter obwaltenden Umständen auch nicht auffallen.
„Der Znstand des Landes ist schrecklich/' sagte sie, nachdemich einige ihrer Fragen beantwortet und ihr zugleich mitgetheilthatte, wer die Gefangenen waren. Wir können kaum mehr mitSicherheit hier bleiben. Schon der Gedanke, daß einer der New-comes—daß namentlich Seneka bei seiner öffentlichen Stellung undeiner Erziehung sich bei einem solchen Verbrechen betheiligen konnte."
„Ei, Großmutter," fiel ihr Patt ein wenig schelmisch insWort, „ich habe Euch noch nie den Newcomes viel Gutes nach-rühmen hören, und Opportunity duldetet Ihr ja bloß in der Hoff-nung, daß sich an ihr etwas besser machen lasse."
„Du hast Recht; es ist ein schlimmes Geschlecht und die Um-stände zeigen jetzt, wie nachtheilig irrige Begriffe, die sich durchGenerationen vom Vater auf die Kinder forterbten, in einer Fa-milie werden können. Hugh, übermorgen dürfen uns diese lieben Mäd-chen keine Stunde mehr hier bleiben. Morgen — oder vielmehrheute, denn wie ich sehe, ist es schon zwei Uhr vorbei — heuteists Sonntag, und wir können die Kirche besuchen. Die Nachtwollen wir aus der Hut seyn, und am Montag Morgen muß DeinOnkel mit allen drei Mädchen nach Satanstoe aufbrechen."