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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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herausnehmen durste, ohne als anmaßend zu erscheinen;ich willoffen gegen Euch seyn, Mary, denn ich weiß, Eure Klugheit undSelbstbeherrschung wird Euch hindern, unnöthigen Lärmen zumachen, während vielleicht Eure Wachsamkeit von Nutzen seyn könnte.Es ist einiger Grund vorhanden, die Brandfackel zu fürchten."

Die Brandfackel?"

So möchte ick> Opportnnity's Aeußerungen zufolge glauben,und ich kann mir nicht denken, daß fle zu solcher Stunde einenso weiten Ritt gemacht haben würde, wenn sich's nicht um eineernstliche Angelegenheit handelte. Das Feuer ist das bequemsteWerkzeug des Antirenters, und seine Verkleidung paßt vollkommendazu. Ich habe übrigens die Rothhäutc insgesammt auf die Spähegeschickt und hoffe nicht, daß heute Nacht ein Unfug gestiftet wer-den kann, ohne sogleich eine Entdeckung zur Folge zu haben. Mor-gen aber können wir die Behörden um ihren Schutz angehen."

Ich kann heute Nacht nicht schlafen," rief Mary, indem siedas leichte Halstuch, welches ste zum Schutz gegen die Nachtluftumgeworfen hatte, noch fester anzog, wie etwa der Mann im Au-genblicke der Gefahr seine Rüstung enger schnallt.Es ist mirnicht um den Schlaf zu thun. Sie sollen und dürfen Euch diesenSchaden nicht zufügen, Mr. Littlepage. Habt Ihr Besorgnisse fürdieses Haus?"

Man kann nicht wissen, auf was es eigentlich abgesehen ist.Von außen ist das Haus nicht leicht in Brand zu stecken, und ichkann niir nicht wohl denken, daß sich im Innern ein Feind be-finden sollte. Die Dienstboten sind erprobt und schon lange inder Familie; ich glaube daher nicht, daß sich Jemand aus demGesinde hat erkaufen lassen. Aber obschon ich von denen imHause wenig besorge, so muß ich doch gestehen, daß mir die Wi-dersacher draußen ziemlich bange machen. Feuer ist ein furchtbarerFeind, und auf dem Land hat man so wenig Hülfe gegen das Um-sichgreifen der Flammen. Ich will Euch nicht bitten, Ihr sollet