man, wenn's so weit kömmt, daß Feuer löschen kaun, ehe esum sich greift."
„Ganz zu Befehl, Obrist — denn für mich seyd Ihr CapitänGeneral. Laßt Euch übrigens sagen, wie ichs in den Prärieendraußen einmal hielt, als ich einen schuftigen Sionr erwischte, wel-cher eben das Feuer anblies, das er an eine von meinen Hüttenangelegt hatte. Ich legte ihn auf die Flamme, und er mußte siemit seinem Blute löschen."
„Wir dürfen uns keine Gewaltthat erlauben, wenn es nichtzur Rettung der Gebäude unerläßlich nothwendig wird. Das Ge-setz gestattet uns nur im äußersten Nothfall den Gebrauch derWaffen. Dagegen ist's mir lieb, wenn Ihr Gefangene macht, dennsie können als Geiseln dienen und zugleich als Beispiel benützt wer-den, um zugleich die anderen Gesetzcs-llebertreter einzuschüchtern.Ich verlasse mich darauf, daß Ihr unsren rothen Freunden die be-treffende Warnung zugehen laßt."
Eine Art Grunzen war die einzige Antwort des Dolmetschers.Das Gespräch nahm übrigens keinen weiteren Fortgang, da jetztdie Indianer, einer nach dem andern aus dem Hause herausge-schlichen kamen. Ihre Mienen waren finster und ihre Geberdenvoll Vorsicht; auch hatten sie insgesammt ihre Waffen bei sich.Vielzunge hielt es nicht für paffend, sie lange hinzuhalten, sonderntheilte ihnen unverweilt mit, was zu gewärtigen stand. Bon jetztan hatte übrigens sein Ansehen großentheils aufgehört, und Kiesel-herz übernahm nun die hervorragendste Rolle, obgleich auch Prä-riefeuer und ein anderer Krieger mit Ertheilnng von Befehlen andie klebrigen beschäftigt waren. Ich bemerkte, daß Adlersfiug beidiesen eigentlich militärischen Verhandlungen sich nicht bctheiligtc,obschon er sich gleich den Anderen bewaffnet aufstellte und derplötzlichen Berufung Folge leistete. Nach fünf Minuten hatten sichsämmtliche Indianer meist paarweise entfernt, so daß nur noch wir