Einundzwanzigstes Kapitel.
Des rosigen Tages süße Freundin,
Dich führt dein ländlich Echo ein;
Im Lüftchen leiS wiegt summend sich die Biene,Und seine Kluge mengt der Kukuk drein.
Eampbell,
Den Abend verbrachte ich im Familienkreise unter meinemeigenen Dache. Obschon jetzt meine Anwesenheit auf dem Besitz-thum Allen, die sich möglicherweise dafür interessirten, bekannt war,so kann ich doch nicht sagen, daß ich wegen der Antirenters undder Gefahren, die vielleicht aus dieser Entdeckung hervorgingen,sonderliche Besorgnisse hegte. Die Memmenhaftigkeit der „Jnschens"in Anwesenheit der eigentlichen Indianer und ihre frühere Groß-thuerei, die man für wahren Muth gehalten hatte, dienten nichtdazu, den Unzufriedenen Achtung zu erwirken, sondern machten michim Gegentheil geneigt, ihrem Verfahren weit gleichgültiger zuzu-sehen, als wohl sonst der Fall gewesen wäre. Ich fühlte michglücklich im Umgang mit meiner Schwester, mit Mary und denMündeln meines Onkels, so daß ich den Ruhestörern erst wiedereinen Gedanken zuwandte, als es schon ganz dunkel war. DieArt übrigens, wie John, nachdem sich die Damen zurückgezogenhatten, Thüren und Fenster verrammelte, machte einen unbehaglichenEindruck auf mich, und meinem Onkel erging es ebenso. Dieseranscheinend wichtige Dienst war kaum besorgt, als mein treuer