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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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welche sonst glauben könnten, daß ich erfinde, nicht am unrechtenOrt seyn.

Der Wagen meiner Großmutter war mit seiner lächelndenBefrachtung mehrere Minuten vorher abgefahren, ehe wir unsernMarsch antraten. Das letztere geschah nicht ohne einige Förm-lichkeit und mit sorgfältiger Beobachtung einer gewissen Ordnung.Die Indianer marschiren selten anders, als in einer sogenanntenIndianer-Reihe," oder einzeln hinter einander so daß jeder in dieFußstapfen seines Vordermanns tritt; diese Weise wurde deshalbauch bei gegenwärtiger Gelegenheit in Anwendung gebracht. Prärie-feuer eröffnete den Zug, da er der älteste Häuptling und einer derersten beim Berathungsfeuer war. Ihm folgte Kieselherz, währenddie Anderen in einer Rangabstufung, deren Grundsätze nur ihnenselbst bekannt waren, hintendrein kamen. Sobald sich die Liniegebildet hatte, wurde der Marsch begonnen. Mein Onkel, der Dol-metscher und ich gingen neben Präriefeuer her, während Millermit einem halben Dutzend Neugieriger aus dem Nesthaus und ausder Farm den Nachtrab bildete.

Man wird sich erinnern, daß John nach den Wigwam voraus-geschickt worden war, um den beabsichtigten Besuch anzukündigen.Er blieb viel länger aus, als man erwartet hatte, und wir warenbereits halbwegs von der Hütte, als wir diesem treuen Dienst-boten aus seinem Heimwege begegneten. Er trat an meiner Seitein die Linie, fortwährend gleichen Schritt mit der Marschzeile be-hauptend, und theilte mir mit, was er zu sagen hatte.

Offen gestanden, Mr. Hugh," fuhr er fort,der alte Mannwar sehr ergriffen, als ich ihm erzählte, daß ungefähr fünfzig In-dianer aus weiter Ferne hergekommen seyen, um ihn zu besuchen"

Siebenzehn Ihr hättet fiebenzehn sagen sollen, John, denndies ist genau ihre Anzahl."

Wirklich, Sir? Wahrhaftig, ich glaubte, es seyen fünfzig.