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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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es alte Frauen bisweilen zu halten Pflegen, wenn die Bilder ihrereigenen Jugend ihnen wieder vor die Seele treten.

Ihr scheint eine gemeinsame Sympathie für diese rothenMänner zu hegen, meine Kinder/' antwortete sie Mary's Ant-litz überflog von einem hellen Scharlach, als sie sich also in denAusdruckKinder" einschließen hörteund es macht mir großeFreude, Eurer Neugierde zu willfahren. Der zweite große Be-such, den Susqnesus von den Indianern erhielt, fiel in das Jahrdeiner Geburt, Hngh, und wir fürchteten damals, den alten Mannwirklich zu verlieren: so angelegentlich drangen die Häuptlinge sei-nes Volks in ihn, er möchte mit ihnen fortziehen. Er wollte je-doch nicht und ist seitdem immer hier geblieben; auch hat er mirerst vor einigen Wochen gesagt, daß er hier zu sterben wünsche.Wenn diese Indianer der Hoffnung leben, ihm eine andere Ge-sinnung beibringen zu könne», so werden sie sich zuvcrläßig in ihrenErwartungen täuschen."

Dies hat er auch zu meinem Vater gesagt," versetzte MaryWarren,der oft mit ihm von: Sterben sprach und ihm die Augenfür die Wahrheiten des Evangeliums zu öffnen hoffte."

Und welchen Erfolg hat er erzielt. Miß Warren? Wennsich dies erringen ließe, so wäre es ein höchst würdiger Schluß fürdie Laufbahn des alten Mannes."

Leider hat er nicht viel ausgerichtet," antwortete das bezau-bernde Mädchen in gedämpftem melancholischem Tone.Wenig-stens weiß ich, daß mein Vater seine Erwartungen nicht erfülltsieht. Sus hört ihm aufmerksam zu, verräth aber außer seinerEhrerbietigkeit gegen den Sprecher kein anderes Gefühl. Es sindfrüher Versuche gemacht worden, ihn zum Eintritt in die Kirchezu bewegen, aber-"

Ihr wolltet etwas beifügen. Miß Warren? Ich bin be-gierig, den Schluß Eurer Rede zu hören."

Die Ergänzung will ich für sie übernehmen," ergriff meine