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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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innern, theure Großmutter, in welchem dem alten Susquesus von sei-nem Volke ein so auffallender Huldigungsbeweis dargebracht wurde?"

So weit meine Erinnerung zurückreicht, ist dies bereits derdritte, H»gh. Bald nach meiner Vermählung, die, wie du weißt,nach dem Schluß des Revolutionskrieges stattfand, war bei Sus-quesus ein Jndianerhaufen zu Besuch, welcher sich zehn Tageaufhielt. Die Häuptlinge bestanden, wie ich mir sagen ließ, auslauter Onondagoes oder Kriegern seines eigenen Volks. Es wardavon die Rede, daß sie gekommen seyen, um ein Mißverständnißauszugleichen, obschon ich gestehen muß, daß ich damals zu ge-dankenlos war, um mich wegen des Näheren zu erkundigen. Vonmeinem Schwiegervater und dem Onkel Kettenträger nahm manstets an, sie seyen von der ganzen Geschichte des Fährtelosen un-terrichtet; indeß hat keiner je ein Wort darüber gegen mich ver-lauten lassen. Dein Großvater wußte aller Wahrscheinlichkeit nachnichts davon," fügte die ehrwürdige Sprecherin mit einer Art mil-den Bedauerns bei,sonst würde ich wohl auch davon gehört haben.Jener erste Besuch fand bald nach der Zeit statt, als Susquesusund Jaaf von ihrer Wohnung Besitz genommen hatten, und manerzählte sich damals, die Fremden seyen so lange geblieben, weilsie gehofft hätten, Sus zu bewegen, daß er mit ihnen zu seinemStamme zurückkehre. Wenn übrigens dies wirklich ihre Absichtwar, so schlug sie fehl, denn er bewohnt noch immer die Hütte,wie zu der Zeit, als er sie bezog."

Und der zweite Besuch, Großmutter? Ihr habt vondreien gesprochen."

O, erzählt uns Alles, Mrs. Littlepage," fügte Mary an-gelegentlich bei, obschon sie einen Moment später ob ihrer Hastbis zu den Schläfen erröthete.

Meine theure Großmutter lächelte wohlwollend uns beiden zu,und es kam mir vor, als blicke sie uns etwas schalkhaft an, wie