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gewesen, wie er auf seine Mutter zuging, ihre Wangen streichelteund sie dann küßte, wie man's etwa einer theuren Schwester gegen-über zu halten Pflegt. Sie dagegen trat gleichfalls vft auf ihren„Roger", wie sie ihn stets nannte, zu und küßte sein kahles Hauptin einer Weise, aus welcher man entnahm, sie erinnere sich nochlebhaft der Zeit, als er, noch ein Kind, in ihren Armen lag. Beidem gegenwärtigen Anlaste entsprach sie seiner Bitte und nahmihren Sitz wieder ein, während die Mädchen eben so bereitwillig,wie beim Aufstehen, ihrem Beispiele Folge leisteten. Die Unter-haltung führte nun natürlich auf den Zustand des Landes.
„Es hat mich sehr überrascht," bemerkte meine Großmutter,„daß unsre Machthaber ihre Bemerkungen und Angaben bloß ausdie Thatsachen beschränkten, welche auf den Besitzungen der Rens-selaers und Livingstons stattfinden, während es doch in so vielenanderen ähnliche Schwierigkeiten gibt."
„Die Erklärung liegt nähe genug, meine gute Mutter," ent-gegnen Onkel Ro. „Auf den Besitzungen der Renstelaers sind dieBürgschastsverkäuse, die Zinshühner und die Tagwerke üblich. Mitdiesen Dingen läßt sich eine OaxlaUo boiievoleulirie erzielen undein politischer Effect herbeiführen, während man bei den anderenLändereien eines so wichtigen Hülfsmittels entbehrt. Es ist ebenso zuverlässig, als die Sonne heut aufgegangen ist, daß ein ausge-dehnter, schlau angelegter Plan besteht, auf fast jedem größerenEigenthum im Staat die Besitzrechte der Grundherren auf diePächter zu übertragen und zwar noch obendrein unter Bedingungen,durch welche die Letzteren in der ungerechtesten Weise begünstigtwerden. Davon findet Ihr freilich nichts in den Botschaften derGouverneure, oder in den Reden der Gesetzgeber, die, wie es denAnschein gewinnt, Alles gesagt zu haben glauben, wenn sie aufdie Nothwendigkeit, den Beschwerden der Pächter Abhülfe zu leisten,als auf eine hohe politische Pflicht hinweisen, ohne sich übrigensmit einer Untersuchung aufzuhalten, ob diese Beschwerden rechtlich