setze in Mißkredit zu bringen nnd ihre Selbstsucht für Patriotis-mus auszugeben. Doch eben so finden wir's bei denen, welcheihnen in der Regierung des Staats die Stange halten und diegleichen Tiraden vorbringen, obschon sie dabei nichts im Auge ha-ben, als das Gewinnen von Stimmen. Wären die Pächter nichtstimmberechtigt, so hätte diese Frage nie auch nur entfernt in An-regung gebracht werden können. Doch ich sehe, jene beiden altenBursche, Jaaf und Sus lassen sichs noch immer wohl seyn."
„Ja wohl, Sir, und ich kann mich nicht genug darüber wun-der». Beide sind schon Antiquitäten gewesen — wie man in Eng-land sagt — als ich in dieses Land kam, nnd damals wart Ihrnoch gar nicht einmal geboren, Mr. Hugh; 's ist schon ein Men-schenalter her. Da sitzen sie nun, Sir, Tag aus Tag ein, undman könnte sie für Monumente aus vergangenen Zeiten ansehen.Der Nigger" — John hatte sich schon lange genug im Lande auf-gehalten , um unsere heimischen Ausdrücke kennen zu lernen — „derNigger wird mit jedem Jahr häßlicher und häßlicher. Dies istfast der einzige Unterschied, den ich an ihm bemerken konnte, wäh-rend ich glaube, daß der Indianer nur schöner nnd schöner wird.Er ist der schönste alte Gentleman, Sir, den ich weit und breitkennen gelernt habe."
„Einakter Gentleman!" welch' eine ausdrucksvolle Bezeich-nung war dies nicht in dem gegenwärtigen Falle! Selbst in diesen„aristokratischen" Tagen, wo es mehr „Gentlemen" gibt, als Brom-beeren, würde kein Mensch daran gedacht haben, Jaaf einen „altenGentleman" zu nennen, während alle Welt geneigt seyn mußte,Snsquesus in dieser Weise zu bezeichnen. Der Onondago warwirklich ein Gentleman in der besten Bedeutung dieses Wortes,obschon ihm allerdings gewaltig viel von dem bloß konventio-nellen Ton fehlte. Was John betraf, so würde er sich mirgegenüber nie dieses Wortes bedient haben,- wenn sich's nichtum einen Fall gehandelt hätte, in welchem er der Neberzen-