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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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thümlich ist. Statt in Nothfällen das sicherste Rettungsmittel indein volkstümlichen Princip zu gewinnen, bieten eben die Nnverant-wortlichkeit und der gewaltthätige Charakter dieses Princips dieHauptgefahr. Bliebe es in den Schranken des Rechts, so wärees in bewunderswürdiger Weise geeignet, das gewöhnliche Wirkender Habgier und Selbstsucht, wie sich dies gewöhnlich in erkün-stelteren Regterungsformcn ausdrückt, zu zügeln; gestattet manaber, daß es die ihm gesetzten Schranken durchbreche, so wird eszu einem wilden Strome, der beim Eisgang des Frühlings seinBette zerreißt und in seinem zerstörenden Laufe alles Schöne undWohlthätige, das wir der Natur sowohl als der Kunst verdanken,verwüstet. Bis jetzt hat die Erfahrung von zwei Jahrhundertenfür die künftige Wohlfahrt des Landes noch nichts so Bedrohlichesgeboten, als die sociale Gährnng, welche gegenwärtig im StaateNew-Dork um sich greift. Bon ihrem Erfolge hängt die Lösungder hochwichtigen Frage ab, ob unsere Republik von Grundsätzenoder von Menschen beherrscht werden soll und noch obendreinvon Menschen, die, wie man aus ihren gemeinen und abstoßendenEigenschaften ersieht, keine andere Triebfeder kennen, als ihr Ich.Kann ein Staat glücklich sey», der solche Personen zu Hüternund Werkzeugen hat? Diesem Stand der Dinge ist es bei-zumeffen, daß wir bereits mit ansehen mußten, wie ein gesetzge-bender Körper in öffentlicher Verhandlung die Mittel und Wegeberieth, den Bestimmungen seiner eigenen Gesetzgebung auszuweichen daß wir Zeugen waren, wie Männer, denen ihre Pflicht gebot,mit strenger unerbittlicher Rechtlichkeit der Welt entgegen zu treten,in ihren Bemühungen, sich gegenseitig in demagogischen Kunstgriffenzu überbieten, eine höchst verderbliche Geschicklichkeit an den Taglegten.

Als die Indianer den Nord- und Südweg oder denjenigen er-reichten, in welchem unser Wagen stand, machte der ganze Haufenmit bezeichnender Höflichkeit Halt, als wolle er unserem Wunsche,