es rechte Leute darunter gibt. Erst letzthin hab' ich einen solchenKerl verklagen müssen."
„Und hat Euch der Gerichtshof zu Euren Ansprüchen verhelfen?"
„Natürlich. Zu was wären auch Gerichtshöfe gut, wenn sieeinem nicht zu seinem Rechte hälfen?"
„Und zahlen die Pächter dieses Eigenthums an Hngh Little-page die Renten, die sie ihm schuldig sind?"
„Dies ist etwas ganz Anderes, sag' ich Euch. Hngh Littlepagehat mehr, als er braucht, und verschlemmt sein Geld in fremdenLändern."
„Gut. Setzen wir den Fall, Eure Nachbarn würden Euchfragen, was Ihr mit den Dollars anfangt, die Ihr für EnereSchweine und für Eure Ochsen erlöst — nur um zu sehen, obIhr guten Gebrauch davon macht — wäre das Freiheit?"
„Das? Zum Henker, wer, glaubt Ihr denn, wird sich ummeine Ersparnisse kümmern? Nur der große Fisch ist's, von demin solchen Dingen die Leute sprechen."
„Dann machen also die Leute Hngh Littlepage zum großenFisch, und zwar durch ihren eigenen Vorwitz, ihren Neid und ihreHabgier — ist's nicht so?"
„Laßt Euch sagen, Freund, ich meine, Ihr haltet's mit könig-lichen Ansichten und mit den Ideen, in denen Ihr erzogen wurdet;aber wenn ich Euch gut zu Rath bin, so gebt nur Alles dies auf,sobald Ihr könnt, sonst werdet Ihr in diesem Theil der Welt niepopulär werden."
„Populär!" wie breit ist die Bedeutung dieses Ausdrucks gewor-den! In den Augen von zwei Drittheilen der Bevölkerung hat es beider Frage: „was ist recht?" keinen anderen Sinn, als: Vox populi,vox vei. Welche Ausdehnung hat dieses kleine Wort nicht gewonnen,daß es sich um alle Interessen des Lebens winden muß! Wenn man esfür passend hält, dem Volk gewisse Ansichten beizubringen, so gibtman sich zuerst Mühe, die Einwohner von New-York zu bereden,