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aus, der Euch so gut kennt, wie ich. Sagt mir daher, warumIhr ein Jnschen seyd."
„Hört!" versetzte Seneka in seiner natürlichen Sprache undaugenscheinlich sehr beunruhigt durch meine Entdeckung, „Ihr dürstes um keinen Preis laut werden lassen, wer ich bin. Diese Jnschen-geschichte ist eine kitzliche Arbeit, und das Gesetz könnte — d. h. —Ihr könntet nichts dabei gewinnen, wenn Ihr sagen würdet, wasIhr wißt; aber wie Ihr bemerkt habt, da ich ein Gentleman undei» Rechtsgelehrter bin, so könnte es mir nicht angenehm seyn,wenn mir nachgeredet würde, ich sey daraus betroffen worden, wieich einen Jnschen spielte."
„Ja, ja, ich verstehe — Schentlemans können dergleichen Dingenicht thun, ohne daß sie ausgelacht werden. Dies ist das Ganze."
„J-i-i-a — dies ist das Ganze, wie Ihr sagt. NehmtEuch daher in Acht, etwas darüber zu reden oder Winke fallen zulassen. Na, da Ihr mich erkannt habt, so kümmt's mir zu, Euchzu traktiren. Womit kann ich dies thun?"
Dies war nun keinesfalls sehr elegant für einen „Gentleman"«»deine» „Rcchtsgelehrten;" da übrigens dergleichen in Mr. New-come's Schule üblich war, so fiel mir bei, es dürste nicht klugseyn, durch eine Ablehnung zu zeigen, daß ich zu einer von derseinigen ganz verschiedenen Klaffe gehörte. Ich gab deshalb meineZufriedenheit zu erkennen, und auf meine Erklärung hin, daß ichihm die Wahl lasse, führte er mich nach dem Laden seines Bru-ders, mit dem er, wie ich nachher erfuhr, im Geschäft associrtwar. Hier regalirte er mich großmüthig mit einem Glas starkenWhiskys, den ich geschickt auf den Boden zu gießen wußte, umnicht durch das feurige Getränk erstickt zu werden. Natürlich mußteich zu einem solchen Ausweg meine Zuflucht nehmen, da die Ver-weigerung eines Trunks bei einem Deutschen als ein sehr verdäch-tiger Umstand hätte erscheinen müssen. Was die Amerikaner vonmeiner angenommenen Klaffe betrifft, so freue ich mich, sagen zu