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sich kaltblütig das Gesicht ab und setzte sich dann nieder, währenddie Jnschens in dem Bethause umhertanzten und mit ihren Büchsenund Messern in der Lust umherfuchteltcn, so daß eine furchtsamerePerson wohl erschreckt werden konnte. WaS Mr. Warren betraf,so führte er Mary hinaus, obschon sich eine Bewegung kund gab,als wolle man ihn zum Haltmachen zwingen. Mein Onkel und ich,wir beide folgten ihnen, da das wüste Geschrei der Jnschens durch-aüs nicht angenehm in die Ohren klang. Der Präsident dagegen,der Secretär und die beiden Diener des Evangeliums behielten mitaller Fassung und völlig ««belästigt ihre Standpunkte auf dem Ge-rüste bei. Niemand näherte sich ihnen, — eine Rücksicht, welchenatürlich auf Rechnung der oft angeführten Thatsache geschriebenwurde, daß die eigentlichen Antikcnter, die bedrückten Pächter vonNew-Dork, nichts mit dieser schnöden Rotte von Verkappten zuschaffen hatten!
Eine von den betrübcndsten Erscheinungen der Zeit ist dasallgemeine Umsichgreifen der Lüge und eine fast gänzliche Unter-drückung der Wahrheit. Es liegt nichts daran, wie viele Zeug-nisse auch einer Angabe widersprechen mögen oder wie oft sie schonwiderlegt wurde; man beharrt wiederholt und mit einer Zuversicht-lichkeit auf der Behauptung, als ob nie Untersuchungen darüber ein-geleitet worden wären, und glaubt daran, als ob sie in Betreff ihrerWesenheit nie Widerspruch erfahre» hätte. Ich bin überzeugt, esgibt außer Amerika keinen Theil der Welt, wo es so schwierigwäre, der Oeffentlichkeit eine Wahrheit nahe zu legen, wenn Be-weggründe vorhanden sind, sie zu unterdrücken. Dies mag wohlauffallend erscheinen, wenn man dabei bedenkt, wie viele Journalewir besitzen, welche den ausgesprochenen Zweck haben, Belehrungauszustreuen; aber leider ist die Maschinerie, welche zu Verbreitungder Wahrheit bcnützt werden kann, ebenso wirksam, auch die Lügein Umlauf zu setzen. Außerdem gibt es neben den schreiendsten Lügenso viele Methoden, die Wahrheit zu verdünnen, daß ich wohl be-