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verschiedene Meinung hege, auf, seine Ansicht preiszugeben. Niezuvor hatte ich mich so versucht gefühlt, öffentlich zu sprechen, wiebei dieser Gelegenheit. Mein erster Gedanke war, die Perückewegzuwerfen und als Hngh Littlepage das seichte Gewäsche zu be-leuchte», welches eben erst im Saale verklungen war. So wenigich auch an eigene öffentliche Vortrüge gewöhnt war, so glaube ichdoch, daß es mir unter den obwaltenden Ikmständcn leicht gewordenwäre, und ich unterrichtete von diesem Vornehme» flüsternd meinen On-kel, der bereits aufgestanden war, um dieses Amt für mich zu besorgen,als ihm der Ruf „Mister Präsident" von einem anderen Theileder Kirche her zuvorkam. Wie ich umschaute, erkannte ich miteinemmale das Gesicht des verständigen Handwerkers Hall, welchenwir auf unsrem Weg nach dem Nest schon zu Mooseridge getroffenhatten. Dies bewog mich, meinen Sitz wieder einzunehmen, dennich konnte jetzt der vollkommenen Ueberzeugung lebe», daß dieSache in guten Händen war.
Der Sprecher begann mit großer Mäßigung sowohl im Ton,als in der Haltung, und bewahrte dieselbe während seines ganzenVertrags. Sprache und Betonung trugen natürlich das Geprägeseiner Stellung im Leben; aber sein klarer Verstand und seine ge-diegenen Grundsätze waren in gleicher Weise Gaben von Oben.In diesem einzigen Individuum zeigte sich mehr von dem „wahrenAbbilde des Schöpfers", als man wohl unter fünfzig gewöhnlichenMenschen zu finden im Stande ist. Er hatte seinen Gegenstandklar aufgefaßt und dcmonstrirte mit Nachdruck. Da er in derganzen Umgegend wohl bekannt war und eine allgemeine Achtunggenoß, so hörte man ihm mit tiefer Aufmerksamkeit zu, währender seinerseits wie ein Mann sprach, der sich nicht vor Theer undFedern fürchtete. Wären seine Ansichten von einem Fremden ineinem guten Rock, oder auch von mir selbst, der ich doch so vieldabei aus dem Spiel hatte, vorgetragen worden, so hätten dieMeisten sie für aristokratisch und durchaus unduldbar erklärt; aber