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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Er könnte daran ersticken, nnd nur silberne Gabeln dürfen seinegesalbten Lippen berühren!"

Ein schwacher Versuch, einen Beifallssturm herbeizuführen,verunglückte ganz und gar, denn die Männer von RavenSnest hat-ten die Littlepages ihr ganzes Leben über in der socialen Stellunggesehen, die sie einnahmen, und es kam ihnen im Grunde nichtsogar außerordentlich vor, daß wir silberne Gabeln haben sollten,während ja Andere auch silberne Löffel besaßen. Der Vorleser hatteTakt genug, um zu bemerken, daß er in Betreff dieses Punktesnicht die rechte Saite angeschlagen hatte, und ging deshalb aufeinen andern über.

Der nächste Angriff galt unserem Besitztitcl. Woher rührter? fragte der Vorleser. Von dem König von England. Aberdas Volk hat diesem Souverän das Land abgekämpft und sich selbstan dessen Stelle gesetzt. Ist es nun nicht ein ganz vernünftigerGrundsatz in der Politik, daß die Beute dem Sieger gehört? Erwenigstens sey dieser Ansicht und in der Eroberung von Amerikahabe das Volk auch das Land erobert; es stehe daher in vollemRecht, wenn es dieses an sich bringen und für sich behalten wolle. AufBesitztitel, die von Königen herrühren, halte er nicht viel, und erglaube, daß es dem amerikanischen Volke im Allgemeinen ebensoergehe. Wenn Hugh Littlepage ein Besitzthum, wie er es nenne,wünsche, so solle er zu dem Volk kommen unddiesem" dienen;er werde dann schon sehen, welcher Art das Besitzthum seh, daser von demselben erhalten werde.

In dieser Rede befand sich übrigens ein Abschnitt, der somerkwürdig war, daß ich wohl den Versuch machen muß, ihn zugeben, wie er vorgetragen wurde. Während der Vorleser sich überden Punkt der Rechtstitcl verbreitete, brach er in folgende Er-ziehung aus:

Kommt mir nicht," keuchte er denn seine Stimme hattesich nachgerade zu einer Höhe gesteigert, wie man sie von den Me-RavenSnest. 22