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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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arbcitung des Feldes und für Benützung des Viehs und der Nten-Mien so lange Lohn bezahlt, daß im moralischen Sinn der Rechts-titel für mich verloren gegangen sey, um an Tom Miller zu ge-langen. Wenn die Benützung ein Recht bedingt, warum solltedies nicht eben so gut von einem Wagen und einem Pferde, alsvon einer Farm gelten?

Als wir den Platz verließen, blickte ich begierig nach demNesthanse hin, in der Hoffnung, ich möchte irgend eine theure Ge-stalt am Fenster, auf dem Rasen oder auf der Piazza zu Gesichtbekommen; aber es erschien keine Seele, und wir trabten in kurzerEntfernung hinter dem andern Wagen die Straße hinab, uns überDinge unterhaltend, wie sie uns eben zu Sinne kamen. Die Ent-fernung mochte ungefähr anderthalb Wegstunden ausmachen, und dieVorlesung, welche die große Angelegenheit des Tages war, sollteum eilf Uhr beginnen. Wir brauchten daher nicht sehr zu eilen,und ich wollte lieber das Thier langsam seinen eigenen Gang gehenlassen, als es antreiben und vielleicht ein paar Stunden früher an-langen, als erforderlich war. In Folge unseres langsamen FahrenSverloren wir daher Miller und seine Familie bald aus dem Gesicht,da unseren Wirthen darum zu thun war, den Tag so viel wiemöglich zu benützen.

Natürlich war der Weg mir und meinem Onkel vollkommenbekannt; aber selbst wenn auch dies nicht der Fall gewesen wäre,hätten wir doch kein Verirren zu besorgen gehabt, da wir nurder allgemeinen Richtung des breiten Thales, durch welches er lief,zu folgen brauchten. Außerdem hatte auch Miller uns sehr rück-sichtsvoll belehrt, daß wir an zwei Kirchen, oder an einer Kircheund an einem Meetinghans vorbeikommen müßten, deren Thürme,weil sie auf dem Weg fast immer zu sehen waren, uns als Weg-zeiger dienten. In Beziehung auf den AusdruckMeetinghans"wirft sich die Frage auf: liefert er nicht an sich schon einen maß-gebenden Beweis von der thörichten Inkonsequenz jenes weisesten