alles Andere vergeben, als dieses, obschon man auch Leute genugfindet, welche es für das untrüglichste Wahrzeichen eines Aristokratenhalten, wenn Einer nicht Taback kaut. Wenn ich übrigens jetztnicht wieder auf Joshua zurückkomme, so wird sich wohl der Leserbeschweren, daß ich ihn so lange aufhalte.
„Nein, nein," fuhr Mr. Brigham fort, „man bleibe mir nurmit den Aristokraten vom Halse, denn ich hasse schon den Namendieses Schlangengezüchts und wünschte nur, daß auch nicht ein Stückdavon im Lande wäre. Wir werden morgen einen berühmten An-tircntenvorlcser aus . . . ."
„Was habt Ihr da für einen Mann genannt? "
„Einen Vorleser — Ihr begreift wohl, einen Mann, der überAntircntcrci, Mäßigkeit, Aristokratie, Regierung oder was immerfür eine andere Beschwerde, die zufällig gerade an der Tagesord-nung ist, Verträge hält. Habt Ihr in Tscharmany keine Vorleser?"
,,Ja, — ja, namentlich werden auf den Universitäten vieleVorlesungen gehalten."
„So? Nun, wir haben sie hier universell und besonder, wiewir sie eben brauchen. Wie ich mir sagen lasse, kriegen wirmorgen Einen, den gewitztesten Kerl, der je in der Sache aufge-treten ist. Er treibts stark, und die Zusehens gedenken, ihm mitGeschrei und Lärm aller Art den Rücken zu decken. Euer Leierkastenda ist nur ärmliches Stümperwerk gegen die Musik, welche unserStamm machen kann, wenn wir einmal unsre Kehlen' anstrengen."
„Dies ist wahrhaftig kurios. Ich habe mir sagen lassen, dieAmerikaner seyen lauter Philosophen, und was sie thäten, geschehein überlegter nüchterner Weise. Da muß ich nun aus EuremMunde hören, ihre Beweisführungen bedürften des Geschreis, wiebei den Indianern."
„Ganz richtig! Ich wollte nur, Ihr wäret zur Zeit des schwe-ren Mosts und der Blockhütten hier gewesen; da hättet Ihr einStückchen von Vernunft und Philosophie sehen können, wie Jhrs
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