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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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aber doch Bedenken, sie bei Jemand anders, als bei einem bekann-ten nnd znverläßigcn Kaufmann auszuuehmcn."

Ihr habt von uns nichts zu befürchten, Madame," wagte ichzu sagen.Wenn wir auch alle Welt betrügen wollten, könntenwir dies doch bei einer so guten Dame nicht nber's Herz bringen."

Ich weiß nicht, ob meine Stimme einen angenehmen Ein-druck auf Patts Ohr machte, oder ob sie den Plan ihrer Groß-mutter unverweilt ausgeführt zu sehen wünschte: genug, sie legtesich in's Mittel und drang in die alte Dame, uns Vertrauen zuschenken. Letztere aber war durch die Jahre vorsichtig gewordenund zögerte.

Aber alle diese Uhren sind von schlechtem Metall ich möchteeine von gutem Gold und von schöner Faeon," bemerkte meineGroßmutter.

Mein Oukel langte unverweilt eine Uhr hervor, die er beiBlondel in Paris für fünfhundert Franken gekauft hatte und diejedem Damengürtel zur Zierde dienen konnte.

Meine Großmutter nahm sie hin und las mit einigem Erstau-nen den Namen des Verfertigers. Die Uhr selbst wurde nun aussSorgfältigste untersucht und fand allgemeinen Beifall.

Und wie hoch haltet Ihr sie?" ergriff meine Großmutterwieder das Wort.

Zu hundert Dollars, Madame; sie ist für diesen Preis sehrwohlfeil."

Tom Miller warf einen Blick auf den vergoldeten Tand, dener selbst gekauft hatte, und auf den kleineren, aber ausgesucht ge-arbeitetenArtikel", den meine Großmutter an dein kurzen Stück-chen Band zum Betrachten in die Höhe hob. Der gute Farmerwar augenscheinlich jetzt eben so verwirrt, wie eine kleine Weilevorher, als ihm der Unterschied zwischen reich und arm nicht rechtin den Kopf wollte. Der Grund lag nahe er wußte das Aechtevon dem Falschen nicht zu unterscheiden. Meine Großmutter schien