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„I h r könnt für vier Dollars unter diesen beiden Uhren wählen,"erwiederte mein Onkel — sehr unvorsichtig, wie es mir vorkam.
Dies erregte neue Neberraschung, obschon Brigham glücklicher-weise die Unterscheidung auf Rechnung eines Mißverständnisses schrieb.
„Oh," sagte er, „ich habe gemeint, Ihr hättet vierzigDollars gesagt. Vier Dollars ist etwas anderes."
„Josh," unterbrach ihn der ruhige und schärfer blickende Miller,„'s ist jetzt hohe Zeit, daß Ihr und Peter nach den Schaafen seht,eh' zum Mittagessen geblasen wird. Wollt Ihr einen Handel ma-chen, so könnt Ihr dies thun, wenn Ihr wieder zurückkommt."
Trotz der Einfachheit seines Aussehens und seiner Sprache wardoch Tom Miller Herr iu seinem Hanswesen. Er ertheilte zwarvorgedachten Befehl iu seiner gewohnten ruhigen und vertraulichenWeise, aber es war augenscheinlich, daß ihm ohne Widerrede Folgegeleistet wurde. Nach ein Paar Minuten hatten sich die beidenLohnarbeiter entfernt, so daß Niemand mehr in der Scheune war,als Miller, seine Söhne und wir zwei.
„Jetzt ist er fort," nahm Miller ruhig wieder auf, legteaber auf das letztere Wort einen Nachdruck, welcher deutlich be-kundete, was er damit sagen wollte. „Vielleicht kann ich jetzt deneigentlichen Preis der Uhr erfahren. Ich habe Lust daran, undes kann wohl seyn, daß wir handelseins werden."
„Vier Dollars," entgegnete mein Onkel mit Bestimmtheit. „Ichhabe Euch gesagt, daß Ihr die Uhr für diesen Preis haben könnt,und wenn ich mich einmal erklärt habe, so bleibts dabei."
„Gut, ich nehme sie. Freilich wär' mirs lieber gewesen, Ihrhättet acht gesagt; aber vier Dollars erspart, ist schon etwas fürdes armen Manns Beutel. Das Ding ist vertrackt wohlfeil, sodaß ich fast Angst kriege. Aber ich wills Probiren. Da habt IhrEuer Geld —- gute klingende Münze."
„Danke schön. Wollen die Ladies dort nicht auch meineSchmucksachen ein wenig ansehen?"