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seinem Preise viel tiefer herunter ging, als wohl klug war; denner wünschte Miller für sein richtiges Gefühl und für seine guteGesinnung zu belohnen. „Ja, ja — Ihr sollt diese Uhr für vierDollars haben."
„Da fürcht' ich nur, sie ist am End' gar nichts werth," ver-setzte Miller in dem natürlichen Mißtranensgefühl, welches ein soniedriger Preis wohl einzuflößen im Stand war. „Ich will dasInnere noch einmal besehen."
Niemand hat wohl je eine Uhr gekauft, ohne mit einer Mienevon Sachkenntniß das Getriebe zu betrachten, obschon aus einerderartigen Musterung nur der Mann von Fach Nutzen ziehen kann.Tom Miller handelte nach diesem Grundsätze, denn das gute Aus-sehen der Uhr wirkte neben dem niedrigen Preis ungemein verfüh-rerisch auf ihn. Aber auch der unruhige, neidische Joshua, derseinen eigenen Vortheil recht gut zu verstehen schien, fühlte sichdadurch gebeizt. Keiner von diesen beiden Männer hatte die Uhrje für golden gehalten; aber obschon der Metallwerth an einer Uhrsich nicht sonderlich hoch belauft, steht derselbe doch gewöhnlich vielhöher, als der Betrag, welcher im gegenwärtigen Falle für denganzen fraglichen „Artikel" gefordert wurde. Auch war dieselbe Uhrschon vom Fabrikanten aus meinem Onkel zu einem zweimal so hohenPreise, als der war, welchen er jetzt darauf legte, berechnet worden.
„Und was fordert Ihr für diese?" fragte Joshua, eine andereUhr aufnehmend, die so ziemlich derjenigen glich, welche offen inMillers Hand lag und auch den nämlichen Werth hatte. „KönntIhr sie nicht für drei Dollars ablassen?"
„Nein, diese geht um keinen Cent wohlfeiler, als um vierzigDollars," entgegnete mein Onkel starrköpfig.
Die beiden Männer sahen jetzt den Hausirer überrascht an.Miller nahm seinem Lohnarbeiter die Uhr ab, untersuchte sie auf-merksam, verglich sie mit der andern und fragte dann anss neuenach dem Preis.