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führte. Wir hofften, wenigstens »nter den Insassen der heimischenFarm Freunde zn treffen; denn dieselbe Familie war schon seitdrei Gencrtionen im Besitz, und da sie für die Besorgung der Feld-wirthschaft sowohl, als für Neberwachung des Viehstands Lohnbezog, so konnten hier nicht dieselben Gründe zur Unzufriedenheitobwalten, die der Sage nach so allgemein auf die Pächter einge-wirkt hatten. Die Familie führte den Namen Miller und bestandaus dem Elterupaar nebst sechs oder sieben Kindern, von deneneinige noch ganz jung waren.
„Tom Miller war zur Zeit unsrer früheren Bekanntschaft einzuverlässiger Bursche," sagte mein Onkel, als wir uns der Scheunenäherten, in welcher wir den gedachten Mann an der Arbeit sahen.„Auch hat er sich, wie ich höre, im Laufe des Sommers bei Ge-legenheit einiger Tumulte, mit denen es auf das Nest abgesehenwar, gut benommen. Gleichwohl dürfte es räthlich seyn, auch ihnvorderhand noch nicht in unser Geheimniß einzuweihen."
„Ich bin vollkommen mit Euch einverstanden, Sir," entgegueteich; „denn wer weiß, ob es ihm nicht eben so gut, wie irgendeinem Andern darum zu thun ist, die Farm, auf welcher er lebt,eigen zu besitzen. Er ist der Enkel des Mannes, welcher hierden Urwald lichtete, und hat deshalb die gleichen Ansprüche, wiedie Anderen."
„Sehr wahr; und warum sollte ihm dieser Umstand nicht ebenso gut ein Recht geben, von der Farm mehr anzusprechen, als ihmseinem Lohn-Kontrakte gemäß gebührt? Ich sehe keinen großenUnterschied zwischen einem gemietheten Arbeiter und einem Pächter,da letzterer gleichfalls nicht über die Stipulationen seines Vertragshinanszugehen befugt ist. Der Lohn des Einen besteht in demUeberschuß des Feldertrags nach Abzug seiner Jahresrente, derAndere erhält die Vergütung seiner Arbeit theilweise in Naturalien,theilweise in Lohn. Dein Princip nach sind beide Fälle um keinHaar von einander verschieden, und doch dürfte sich sehr fragen,