Neuntes Kapitel.
Zwei Kutschen stehen in dem BauernhauS,
Das wie ein Edelhof sich schier nimmt aus.
Der Teufel lacht darob, denn wo im KleidDer Demuth sich der stolze Sinn macht breit.Da sieht er seiner schönsten Frucht entgegen.
Teufelsgedankcn.
Nun war es nöthig, zu entscheiden, welche Schritte wirzunächst einschlagen sollten. Bei Leuten von unserer angeblichenBeschäftigung konnte es als anmaßend erscheinen, wenn wir unsvor der bestimmten Zeit im Nesthause einfanden, und begaben wiruns nach dem Dorfe, so hatten wir mit den Geräthschaften un-seres Berufs den Weg zwischen den beiden Plätzen zweimal zurück-zulegen. Nach kurzer Berathung wurden wir deßhalb dahin einig,daß wir die nächsten Wohnungen besuchen und uns so nahe wiemöglich bei meinem Hause aufhalten sollte», da sich in der unmit-telbaren Nachbarschaft wohl irgendwo eine Schlafstätte auftteibenließ. Konnten wir Jemand unser Geheimniß anvertrauen, so fuh-ren wir wahrscheinlich nur um so besser; indeß hielt es doch meinOnkel für klug, das strengste Jncognito beizubehalten, bis wir unsin dem Dorf über den wahren Stand der Dinge unterrichtet hätten.
Wir verabschiedeten uns deßhalb von den beiden Alten, ver-sprachen ihnen, im Laufe dieses oder des nächsten Tages wieder beiihnen einzukehren, und folgten dem Pfade, der nach dem Farmhause