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mir nur Eins, Miß Dus — ob's wahr, daß sie zu Sataustoeeine Stadt krieg'."
„Mau hat vor einigen Jahren den Versuch gemacht, in derganzen Gegend Städte anzulegen, und unter anderen Plätzen istauch der Neck dazu auscrsehen worden; indeß glaube ich nicht, daßdieser je mehr, als eine gute Farm abgeben wird."
„Um so besser. Dort seyn gut' Land, sag' ich Euch! EinAcre dort drunten bring mehr ein, als zwanzig Acres hier oben."
„Mein Enkel würde nicht sehr erfreut sehn, wenn er dies ausEurem Munde vernehmen müßte, Jaaf."
„Wer Euer Enkel, Miß Dus? Ich wohl wissen, Ihr hab'vor eine Weile klein' Baby ; aber Baby kann nit wieder hab' Baby."
„Ach, Jaaf, mein alter Freund, jene Babies sind seitdemMänner und Frauen geworden, die bereits hoch im Alter stehen.Einer davon, und dieser war mein Erstgeborener, ist vor uns ein-gegangen in eine bessere Welt, und sein Sohn ist jetzt Euer jungerMeister. Die junge Dame, die mir gegenüber sitzt, ist seine Schwe-ster und es würde ihr sehr schmerzlich fallen, wenn sie glaubenmüßte, daß Ihr sie vergessen hättet."
Jaaf litt an einer Schwäche, die dem hohen Alter so gewöhn-lich eigen ist: er vergaß die Erlebnisse der neueren Zeit, währender sich auf Alles, was vor einem Jahrhundert vorgefallen war,noch recht gut entsinnen konnte. Das Gedächtniß ist eine Tafel,welche an den Eigenthümlichkeiten aller unsrer Ansichten und Ge-wohnheiten Theil nimmt. In der Jugend hat sie die größte Bild-samkeit; die Eindrücke greifen tief und behalten ihre Bestimmt-heit bei, während die zahlreichen später folgenden auf dem bereitsüberfüllten Grunde weniger Wurzel fassen können. In dem gegen-wärtigen Falle handelte sich's um ein, so hohes Alter, daß derWechsel wirklich erstaunlich war, denn die Erinnerungen des greise»Negers wirkten auf den Zuhörer nicht selten wie eine Stimme ausdem Grabe. Was den Indianer betraf, so hatte er sich, wie ichNarenSnest. l2