167
nern kann, sind sie stets alte Leute gewesen! Sie scheinen alsDenkmäler der Vergangenheit hieher gesetzt worden zu seyn, nmdie entschwundenen Geschlechter mit den künftigen in Verbindungzu bringen."
„Wenn dies der Fall ist, Sir, werden sie bald die Einzigenihrer Art seyn. Geht es noch länger so fort, wie bisher, so kommtes mir wahrhaftig vor, als fingen die Menschen an, sogar auf dieGeschichte eifersüchtig zu werden, weil ihre handelnden PersonenAbkömmlinge zurückgelassen haben, welche sich in das Bischen Ehre,das zu erholen ist, theilen möchten."
„Ich widerspreche Dir nicht, Zunge, denn hinsichtlich diesesPunktes herrscht unter uns eine seltsame Verkehrung der alten, na-türlichen Gefühle. Indessen darfst du nicht vergessen, daß unterden dritthalb Millionen, welche der Staat birgt, sich vielleicht keinehalbe Million befindet, der ächtes Uorker Blut in den Adern stießt;die Linderen können natürlich keinen Sinn haben für die Geburts-stätten und die älteren Ueberlieferungen der Gesellschaft, in welchersie lebe». Viel kommt Hiebei auf Rechnung unserer Zustände, ob-schon ich zugebe, daß diese es nicht auf den Umsturz von Grund-sätzen absehen sollten, sintemal es ohnehin nicht einmal nöthig ist.Aber sieh' einmal diese beiden alten Käuze an! Selbst nachdemsie so lange Zeit gemeinschaftlich in dieser Hütte verlebt hatten, sindsie den Gefühlen und Gewohnheiten ihrer Racen treu geblieben.Dort kauert sich, müßig und arbeitsscheu, Susquesus auf einemStein und hat seine Büchse an den Apfelbaum gelehlit, währendJaaf oder Mop, wie ich ihn vielleicht besser nennen sollte, sich imGarten zu schaffen macht, als glaubte er, noch immer als Sklavearbeiten zu müssen."
„Und welcher ist wohl der Glücklichere, Sir -— der emsige alteMann, oder der Müssiggänger?"
„Wahrscheinlich ist es jedem am wohlsten, wenn er seinenfrüheren Angewöhnungen nachhängen kann. Der Onondago hat