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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
Entstehung
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sage ich, welche die ihnen verliehene Macht zu national-ökonomischenVorschlägen mißbrauchten, deren Ausführung mich zwingen mußte,dieses ganze Befitzthum zu verkaufen, so daß mir vielleicht für deneigenen Gebrauch nur eine einzige Farm übrig blieb. Das erlösteGeld konnte ich dann in einer Weise anlegen, daß die Interessendaraus meinem gegenwärtigen Einkommen gleich kamen. Allerdingswar es mit dieser Theorie nicht unmittelbar auf mich abgesehen,da meine Farmen nach Ablauf ihrer Pachtzeit wieder an mich zu-rückfielen. Der Schlag sollte zuvörderst Stechen und William vanNeussellaer treffen, faßte aber natürlich auch noch andere in sich,und zunächst konnte dann die Reihe an mich kommen. WelchesRecht hatten die Nenffellaers, die Livingstons, die Hunters, dieLittlepages, die Verplancks, die Morgans, die Wadsworths oderein halb tausend Anderer in ähnlicher Stellung,Gefühle" zu hegen,welche dasGeschäftsleben" hemmten oder die Wünsche irgend einesunstäten Bankers vereitelten, der sich aus Neu-England zu uns ver-loren hatte und durchaus eine bestimmte Farm auf seine eigenenBedingungen hin haben wollte? Es ist aristokratisch, durch Ge-fühle den Verkehr beeinträchtigen zu wollen, und der Verkehrselbst hört auf, Verkehr z» seyn, wenn der Gewinnnicht dem großen Hansen zn Gute kömmt. Ja selbst dieheiligen Grundsätze des Verkehrs müssen sich durch Majoritäten be-herrschen lassen!

Selbst Onkel Ro konnte die schöne Landschaft nicht ohne Er-regung betrachten, obschon ihm nie ein Fußbreit davon gehört hatte.Aber auch er war hier geboren worden hatte hier seine Kind-heit verbracht und liebte den Ort, ohne daß sich auch nur eineSpür von niedriger Habsucht in dieses Gefühl gemischt hätte. Ergefiel sich in der Erinnerung, daß unser Geschlecht der einzige Eigen-thümer des Bodens gewesen war, auf welchem er stand, und seineSeele hob sich in jenem edlen Stolz, welcher von einer bleibendenachtbaren Stellung in der Gesellschaft unzertrennlich ist.