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herrlichkeitsverhältuiß reden, wenn einer mit einem Schlächter füreine bestimmte Reihe von Jahren über Schweinesteischlieferungcneinen Aecord schloße! Lassen wir übrigens die Frage, was unterFeudalismus zu verstehe» ist, beruhe». Meine Pachtverträge nnddie der meisten großen Grundbesitzer lauten auf Lebensdauern, unddoch muß ich hören, daß die Unzufriedenheit allgemein ist und daßdiejenigen, welche feierlich in solcher Weise ihre Verträge abge-schlossen haben, folglich nach Ablauf der bedungenen Zeit allesAnrecht verlieren, eben so laut in ihrem Geschrei über Nentenauf-hebung und Eigenerwerbung sind, wie die ewigen Erbpächtcr. All-gemein heißt's jetzt, jede Leistung, mit Ausnahme der Erlegungeines Kaufschillings, sei ein Schimpf für den freien Bürger."
„Du hast ganz recht, und wir sehen hier nur eine von denBetrügereien, die an der Welt im Großen geübt werden. In denöffentlichen Urkunden ist bloß von den Manorleases, von dem ewigenErbpacht und seiner feudalistischen Begründung die Rede, währenddie Agitation alle Pachtgüter — oder wenn nicht gerade alle,so doch diejenigen insgesammt, welche um ihrer Ausgedehnthcitwillen einer solchen Mühe lohnen — in's Auge faßt. Sicherlichgibt es, sogar auf den Ländereien des Nensselaers, noch Hundertevon Pächtern, die ehrlich genug sind, den Verpflichtungen, zu wel-chen sie sich laut ihrer Verträge anheischig gemacht haben, nachzu-kommen, wenn es die Aufwiegler nur gestatteten; aber der Geistder Habgier beherrscht die Bewirthschafter fremden Grunds nnd Bo-dens so gut wie die, welche in ihrem Eigenthum sitzen, und dieRegierung betrachtet diesen traurigen Sachbestand für einen maß-gebenden Grund zu Verwilligung von Zugeständnissen. Die Unzu-friedenen sollen beschwichtigt werden, geschehe dies nun auf demWege Rechtens oder nicht."
„Hat Seneka bei dieser Gelegenheit nicht auch seine eigeneInteressen zur Sprache gebracht?"
„Ja wohl, aber nicht gerade in der Unterhaltung mit mir.