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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Ich sehe Wohl, Ihr räumt ei», Mr. Warreu, daß es gegen-wärtig privilegirte Klassen unter uns gibt?"

Gewiß, Sir, denn die Thatsache ist zu augenfällig, nm sichin Abrede ziehen zu lassen."

Gut; aber es wäre mir lieb, wenn Ihr dieselben namhaftmachtet, damit ich sehen kann, ob wir in unseren Gesinnungeneinig sind."

Die Demagogen bilden eine hochprivilegirtc Klasse, und einGleiches läßt sich von den Zeitungsschreibern behaupten, denn siethun täglich und stündlich Dinge, welche aller Gerechtigkeit undallem Gesetz Trotz bieten; ja es geht ihnen vollkommen ungestrafthin, wenn sie die kostbarsten Rechte ihrer Mitbürger antasten.Beide besitzen eine ungeheure Gewalt, von der sie, wie es stets beimangelnder Verantwortlichkeit der Fall ist, den schlimmsten Miß-brauch machen."

Nein, dies ist durchaus nicht die Art, wie ich denke. MeinemUrtheil nach bestehen die privilegirten Klassen dieses Landes ausden Patronen und Grundherrn aus Leuten, die sich nicht miteinem angemessenen Theil Landes begnügen, sondern mehr zu be-sitzen wünschen, als ihre übrigen Nebenmenschen."

Ich wüßte kein einziges Privilegium, welches die Patrone,die, beiläufig bemerkt, nur noch dem Namen nach bestehen, oder dieGrundbesitzer vor was immer für einem Mitbürger voraus hätten."

Nennt Ihr es kein Privilegium, wenn ein einziger Menschalles Land einer Stadtmarkung besitzt? Meiner Ansicht nach we-nigstens ist es ein sehr großes, und in einem freien Lande sollte esniemand besitzen. Andere Leute wollen eben so gut Boden haben,wie die Renffellaers und Littlepagcs, und sie werden es auch durch-zusetzen wissen."

Diesem Grundsätze nach wäre jeder, der mehr von einerSache besitzt, als sein Nachbar, privilegirt, und sogar ich, so armich auch bin, hätte ein Vorrecht vor Euch, Mr. Newcome. Ich