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wirklich nach dem Nest begeben, um dem Feind entgegenzutreten?"rief mein Onkel nach einer Pause.
„Ja wohl, und die edlen, hochsinnigen, aber nicht ehrwürdigenMädchen sind mit ihr gegangen," entgegnete Mr. Dnnning inseiner kaustischen Weise.
„Ihr meint wohl alle drei?"
„Alle drei — Martha, Henrietta und Anne."
„Es wundert mich, daß die Letztere dieß gethan hat. AnnaMarston ist ein so stilles, ruhiges, friedliebendes Mädchen, daß ichvermuthet hätte, wenigstens sie würde lieber bei ihrer Mutter blei-ben, da dies natürlich recht gut angegangen wäre, ohne zu irgendeiner Bemerkung Anlaß zu geben."
„Gleichwohl hat sie anders gehandelt. Mistreß Littlepagewollte einmal den Antirenters entgegentreten, und die drei Jung-frauen ließen stchs nicht nehmen, sie zu begleiten. Ohne Zweifelwißt Ihr, No, wie es bei dem zartern Geschlecht ist, wenn es sichetwas in den Kopf gesetzt hat? "
„Meine Mädchen sind lauter gute Kinder und haben mir niesonderliche Ungelegcnheitcn gemacht," antwortete mein Onkel wohl-gefällig.
„Dies glaub' ich Euch aufs Wort. Ihr seyd bei Euremletzten Ausstuge nur fünf Jahre von der Heimath abwesend ge-wesen. "
„Gleichwohl kann man dem Vormund keine Sorglosigkeit zurLast legen, da er Euch als Stellvertreter zurückließ. Hat Euchmeine Mutter seit ihrer Ankunft unter den Schaaren der Philisternicht geschrieben?"
„Allerdings, Littlepage," antwortete Dnnning ernst; „ich habedreimal von ihr gehört, denn sie schreibt mir stets, ich solle michja nicht aus dem Besitzthum blicken lassen. Ich wollte sie besuchen,aber sie benachrichtigte mich, daß dieß zu einer Scene der Gewaltthatführen könnte, ohne etwas zu nützen. Die Renten werden erst im