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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Und darf ich fragen, unter welchen Bedingungen?" entgeg-nete ich.

Sie möchten leichten Kaufs dazu kommen, wie sie selbst zusagen Pflegen, obschon auch einige darunter sind, welche erklären, sieseyen bereit, einen schönen Preis dafür zu zahlen."

Aber ich wünsche sie nicht einmal für einen schönen Preis zuverkaufen, da mir nicht entfernt einfällt, mich von einem Eigenthumzu trennen, das mir durch die theuersten Familienerinnerungen liebgeworden ist. Ich habe auf meiner.Befitzung ein kostspieliges Hausund Anwesen; dieses erhält seinen Hauptwerth von dem Umstände,daß es sich einer Lage erfreut, welche mich befähigt, auf die be-quemste Weise nach meinen Angelegenheiten zu sehen. Was könnteich mit dem Gelde anders anfangen, als ein anderes Gut kaufen?Das, welches ich bereits besitze, ist mir jedenfalls lieber."

Pah, Junge, erinnerst Du Dich nicht? Du kannst Wechseldiscontiren," sagte Onkel Ro trocken.Das höchste Tribunal hatsich dafür entschieden, daß dieser Beruf ein ehrenwerther sey, undniemand sollte sich über das Geschäftsleben erheben wollen."

In einem freien Lande habt Ihr kein Recht, Sir," entgeg-nete Jack Dunning mit Schärfe,ein Besitzthum denr andernvorzuziehen, namentlich nicht, wenn andre Leute ein Auge daraufhaben. Eure Ländereien find an ehrliche, der harten Arbeit jge-wöhnte Männer verpachtet, welche ohne silberne Gabeln ihr Estenhinunter bringen und deren Vorfahren ..."

Halt," rief ich lachend,ich lasse keine Vorfahren gelten.Ihr erinnert Euch, daß in einem freien Lande niemand ein Rechtan Ahnenschaft hat!"

Der Grundbesitzer nicht, wohl aber der Pächter, denn dieserkann einen Stammbaum haben, so lange als die inaison cko Uevis.Nein, Sir, jeder Eurer Pächter hat die volle Befugniß, zu verlan-gen, daß seine Familiengefühle geachtet werden. Dein Vater